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USB3 Bildverarbeitungs-Einheit: Bildverarbeitung in Echtzeit

Mit der USB3 Bildverarbeitungs-Einheit präsentiert Active Silicon einen medizinischen Vision Computer, der Bilddaten von bis zu vier USB3 VisionTM Kameras gleichzeitig erfasst. Sie verabreitetr die Bilddatenstrom in Echtzeit verarbeitet und bietet mehrere Optionen für die Bild- und Datenausgabe.

Im Inneren besteht die VPU aus einer Trägerplatine auf die ein Prozessormodul und ein PCIe/104 Erweiterungsmodul gesteckt wird. Bildquelle: © Active Silicon

Im Inneren besteht die VPU aus einer Trägerplatine auf die ein Prozessormodul und ein PCIe/104 Erweiterungsmodul gesteckt wird.

Die USB3 Bildverarbeitungs-Einheit (USB3 Vision Processing Unit, VPU) wurde für den industriellen und medizinischen Einsatz entwickelt, typischer Weise eingebettet in eine Maschine oder Gerät. Die Einheit verfügt über vier Eingänge für USB3 Vision Kameras und über vier 3G-SDI Ausgänge, angeordnet als je zwei 3G-SDI Videokanäle mit dupliziertem Ausgang. Die Einheit entspricht verschiedenen medizinischen Qualitätsstandards und ist für den Langzeiteinsatz in Umgebungen, die hohe Zuverlässigkeit und einfache Bedienbarkeit fordern, ausgelegt.

Das Prozessormodul basiert auf dem COM Express Mezzanine Standard und ist mit einem Intel-Prozessor ausgestattet, wobei auch andere Prozessoren zur Auswahl stehen. Der PCIe/104 Erweiterungs-Steckplatz erlaubt laut Hersteller Flexibilität im Design. Im Falle der VPU sind vier USB 3.0 konforme Host Controller für bis zu vier USB3 Vision Kameras auf der PCIe/104 Erweiterungskarte untergebracht. Diese ist auch mit einer eigenen Spannungsversorgung ausgestattet, die eine Spannungsanpassung erlaubt und den zuverlässigen Betrieb des Gerätes und der Kameras auch über lange Kabellängen gewährleistet.

 

Die Mehrheit der I/O-Schnittstellen – zum Beispiel 3G-SDI Ausgänge, ein RS-232 Port, zwei interne SSD-Laufwerke (M.2 SATA) und universelle USB 3.0 Ports – befinden sich auf der Trägerplatine. Ein Port für die Konfiguration stellt Schnittstellen für Tastatur, Maus, Monitor und Netzwerk zur Verfügung. Der Zugang zu diesem Port kann für den normalen, eingebetteten Betrieb geschlossen werden. Für Anwendungen mit größeren Stückzahlen, kann die Trägerplatine kundenspezifisch ausgestattet werden und andere I/O-Schnittstellen integriert werden. Zudem lässt sich die Anzahl der unabhängigen Netzwerke oder der Ausgangs-Ports für Multi-Kamera-Anwendungen erhöhen. (me)