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Bioreaktor auf Basis Santaro 7.0 BX: Das Auge forscht mit

Dem Sprichwort nach verderben viele Köche den Brei – nicht so beim Bioreaktor Minifors 2. Hier ergeben erst die Zutaten aller drei beteiligten Unternehmen ein optisch wie technisch ansprechendes Produkt.

Teamarbeit: Nur durch die enge Zusammenarbeit entstand ein Bioreaktor, der sowohl technisch als auch optisch überzeugt Bildquelle: © INFORS HT

Teamarbeit: Nur durch die enge Zusammenarbeit entstand ein Bioreaktor, der sowohl technisch als auch optisch überzeugt

Ein gutes Bier und ein leckeres Brot haben eines gemeinsam: Beide gelingen nur durch den Einsatz der perfekt gezüchteten Hefe. Und damit diese gut wird, setzen Unternehmen auf Hilfsmittel wie den Minifors 2. Der Bioreaktor des Herstellers Infors HT eignet sich aber nicht nur bei Hefen für perfekte Aufzuchtbedingungen, die Einsatzbereiche sind vielfältig.

Ein Bioreaktor sorgt dafür, dass es den Organismen im Reaktorgefäß möglichst gut geht und sie optimale Bedingungen zum Wachsen und Vermehren vorfinden. So müssen unter anderem Temperatur und pH-Wert immer im richtigen Bereich gehalten werden; außerdem sollten Laborpersonal und Wissenschaftler die Prozesse minutiösös kontrollieren und gegebenenfalls direkt korrigieren können.

Ziel: Intuitives Komplettpaket

Der Minifors 2 ist ein eher kleiner Bioreaktor, der vorrangig dort eingesetzt wird, wo Prozesse einerseits kennengelernt und andererseits die Organismen charakterisiert werden sollen – im Pharmabereich oder an Hochschulen. Funktionieren die Prozesse im Kleinen, lassen sie sich je nach Szenario skalieren und so die Bioorganismen im industriellen Maßstab vermehren.

Bei der Entwicklung stand als Zielgruppe vorrangig der akademische Bereich und mit ihm eine möglichst einfache Bedienung im Fokus. Dabei ließen sich die Entwickler von Smartphones oder Tablets inspirieren. »Nahezu jeder ist heute mit Touchbedienung vertraut und  wir wollten eine Möglichkeit der Bedienung finden, bei der die Nutzer möglichst wenig Berührungsängste haben«, erklärt Dirk Hebel, Produktmanager bei Infors HT. Damit waren die Rahmenbedingungen klar: Ein Touchscreen-Userinterface mit optimierter grafischer Oberfläche.

Auf der Suche nach der passender Hardware für das Touch-Interface traf der Hersteller auf viele Angebote, die nicht ihren Vorstellungen entsprachen. »Wir wollten ein Display, das nicht nur in unser Design passt, sondern richtiggehend eingepasst werden kann«, so Hebel weiter. Das schloss viele Hersteller aus: »Bei manchem Angebot war der Rahmen nicht anpassbar, bei anderen die Anschlüsse fix und an der falschen Position. Wieder andere Lösungen kommen als komplett fertige, nicht variable Box.« Bei Garz & Fricke fand der Hersteller schließlich die für ihn passende Kombination.