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Electronic Manufacturing Services: Komplexe Leiterplatten à la carte

Die zunehmende Komplexität und Miniaturisierung von elektronischen Geräten und Systemen für die Medizintechnik stellt hohe Anforderungen an das Design und die Fertigung von elektronischen und mechatronischen Baugruppen.

Straschu Elektronikgruppe Bildquelle: © Straschu Elektronikgruppe

Platinen-Sandwiches aus über zwei Dutzend Schichten, haardünne Verbinder, mikroskopisch feine Leiterbahnen, winzige Pads – die BTertigung hat mit dem hemdsärmeligen Platinenätzen und dicken Lötkolben früherer Tage nichts mehr gemein. Stattdessen ist Hightech gefragt – und durchdachte Prozesse.

Damit produktionsnahe Lösungen schnell zur fehlerfreien Serienreife gelangen, hat Straschu mehrere Design-Verfahrensschritte zur Optimierung der Produktion entwickelt, die direkt ineinander greifen. Design-for-Excellence (DfX) definiert Test- und Fertigungslösungen, die sich positiv auf Kosten und Fertigungszeiten auswirken.

Über die Design-for-Testability-Analyse (DfT) kann das Prüfkonzept optimiert werden. Beim Design-for-Manufacturing (DfM) lassen sich mit Layoutregeln Verbesserungen beim Lötprozess durch optimierte Pad-Geometrien erreichen. Schließlich helfen Regeln für Design-for-Cost (DfC) , die Versorgung mit Bauteilen langfristig zu sichern und Re-Designzyklen zu vermeiden.

Zudem erhalten Straschu-Kunden über ein Partnering genanntes Programm die Möglichkeit, je nach Bedarf Leistungen von der Entwicklung bis zur Produktion in Anspruch zu nehmen. »Als Partner schaffen wir unseren Kunden Freiräume, damit sie sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können«, sagt Olaf Pannenborg, Geschäftsführer der Straschu Elektronikgruppe. Pannenborg sieht sein Unternehmen auch als Begleiter über die Baugruppenfertigung hinaus: Als Dienstleister für »modular Electronic Manufacturing Services“ (modEMS) verstehe sich Straschu als Partner, der dem Kunden in jeder Phase mit Lösungen zur Seite steht. Das schließt das Entwickeln von Logistikkonzepten für die Lieferkette oder Hilfe bei After Sales-Services ein – vom Rework über die Reparatur bis zur Weiterentwicklung bestehender Baugruppen.

Pannenborg sieht eine Stärke des Unternehmens in seiner Struktur: »Entwicklung und Produktion befinden unter einem Dach, Entwickler und Fertigungsspezialisten arbeiten Hand in Hand.« So gelinge es, ein Produkt vom fehlerfreien Prototypen auf dem kürzesten Weg zur Serienreife zu bringen. Individuelle Testkonzepte, von der manuellen optischen Prüfung bis zum Funktionstest oder der Prüfung der Elektromagnetischen Verträglichkeit, sind im Leistungsangebot enthalten und können jederzeit in Auftrag gegeben werden.

Über den Autor:

Olaf Pannenborg ist Geschäftsführer von Straschu Elektronik.