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Vom Hörgerät bis zur Prothese: Miniaturisierte Leiterplatten für die Medizin

Der Trend hin zur Miniaturisierung und Digitalisierung prägt auch die Medizintechnik. Dabei werden die Systeme und Komponenten für die Therapie, Diagnose und Patientenüberwachung immer kleiner und leistungsfähiger.

Meisterstück: Die Michelangelo-Hand ist die nahezu perfekte Nachbildung unseres natürlichen Präzisionswerkzeugs. Bildquelle: © AT&S

Meisterstück: Die Michelangelo-Hand ist die nahezu perfekte Nachbildung unseres natürlichen Präzisionswerkzeugs.

AT&S ist einer der wenigen Leiterplattenhersteller, der gemäß der Norm für medizinische Geräte nach EN ISO 13485 zertifiziert ist. Diese kommen nicht nur in Hörgeräten zum Einsatz, sondern auch in modernen Cochlea-Implantaten, die die Funktion der beschädigten Teile des Innenohrs (Cochlea) übernehmen, um Audiosignale an das Gehirn zu übertragen.

Miniaturisierte Leiterplatten eigenen sich aber auch für andere Therapieansätze – außerhalb des Ohres. So konnte die Funktionalität einer menschlichen Hand mithilfe des Verbindungsverfahrens von AT&S als Prothese weitgehend nachgebildet werden. Aber auch „smarte Kapseln“, die im Körper bestimmte Parameter überwachen und entsprechende Daten übermitteln oder Medikamente gezielt abgeben sind keine Zukunftsvision mehr.  Im Alltag begegnen uns solche kompakten Verbindungen bereits in Wearables und Tracking-Systemen.

AT&S präsentiert seine Leiterplattentechniken für die Medizintechnik während der Compamed (13. bis 16. November 2017 in Düsseldorf) in  Halle 8b an Stand F04. (me)