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OP Vorbereitung mit 3D-Modell: BG Unfallklinik druckt Knochen aus Hartplastik

Ein 3D-Drucker erstellt in der BG Unfallklinik in Frankfurt Modelle von komplizierten Brüchen.

Blick durch Fenster von OP-Saal Bildquelle: © Maurizio Gambarini/dpa

Blick durch das Fenster von einem Operationssaal. In der BG Unfallklinik in Frankfurt am Main erstellt ein 3D-Drucker Modelle von komplizierten Bruchstellen noch vor der Operation. Die Vorbereitung auf einen komplizierten Eingriff soll damit erleichtert werden.

Mit einem zertrümmerten Becken oder einem gebrochenen Schädel aus Hartplastik in der Hand können die Ärzte sich besser auf Operationen vorbereiten, erklärte Radiologie-Chefarzt Prof. Alexander Langheinrich am Montag. Auch der Nachwuchs könne an den Modellen geschult werden und lernen, »wo welche Schraube und wo welche Platte hinkommt«.

In der Unfallmedizin gibt es einen solchen Drucker nach Angaben der Klinik in Hessen kein zweites Mal. Für insgesamt rund 3,5 Millionen Euro hat die Klinik auch zwei leistungsfähigere Computertomographen und einen neuen MRT angeschafft und installiert. Damit können mehr Patienten gleichzeitig untersucht werden.