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Trendwende: Smartphones und Tablets erobern Berliner Krankenhäuser

Handys in Krankenhäusern waren früher ungerne gesehen und häufig verboten. Inzwischen sind Smartphones und Tablets aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Berliner Kliniken beugen sich dem Trend.

Bundesamt für Strahlenschutz Bildquelle: © Bundesamt für Strahlenschutz

Das Bundesamt für Strahlenschutz nennt von vielen Smartphones die SAR-Werte für den Gebrauch der Geräte am Ohr und für das Tragen am Körper.

Berlin (dpa/bb) - Krankenhäuser und Flugzeuge gehören zu den wenigen Lebensbereichen, in denen auch heute noch Handys trotz digitaler Revolution nur eingeschränkt benutzt werden dürfen. Teilweise wird befürchtet, dass medizinische Geräte durch elektromagnetische Felder von Smartphones und Tablets beeinflusst werden könnten. Allerdings gehen die Meinungen hier je nach Krankenhaus weit auseinander.

«Ein gesetzliches Verbot gibt es nicht. Aufgrund möglicher Störungen, die von Handys ausgehen können, ist der Einsatz in bestimmten Bereichen, zum Beispiel auf Intensivstationen, jedoch nicht erlaubt», sagte ein Sprecher der Deutschen Krankenhausgesellschaft Berlin der Deutschen Presse-Agentur.

Indes werden moderne Smartphones und Tablets nach Angaben des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) immer strahlungsärmer. Das gehe aus einer eigenen Untersuchung von 3000 Handys, Smartphones und Tablets hervor. Fast die Hälfte sei bereits strahlungsarm. Zur noch bis 6. September laufenden Elektronikmesse IFA in Berlin sollten nochmals 170 neue Modelle erscheinen. Rechne man diese hinzu, sei sogar mehr als jedes zweite Gerät strahlungsarm, hieß es im Bundesamt. Die Gesamtliste ist kostenlos beim BfS online einsehbar.