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Check-up fürs Gesundheitswesen: Eine Vision für das vernetze Gesundheitssystem

Das Gesundheitssystem durchläuft eine zweite Phase der Digitalisierung, in der es nicht mehr nur um elektronische Patientenakten geht, sondern um die Transformation der gesamten Versorgung. Für Gesundheitsdienstleister ist es an der Zeit, dafür eine Strategie zu entwickeln.

Bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen geht es längst nicht mehr nur um die elektronische Patientenakte. Bildquelle: © wladimir1804/Fotolia

Bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen geht es längst nicht mehr nur um die elektronische Patientenakte.

Das Gesundheitswesen durchläuft seine eigene digitale Transformation. Neue Technologien wie Wearables, Telemedizin und IoT-Konnektivität finden ihren Weg in Krankenhäuser, Kliniken und Pflegeheime. Sie zielen darauf ab, die Behandlungspfade zu optimieren, um den durchschnittlichen Krankenhausaufenthalt zu reduzieren und das Wohlergehen der Patienten zu verbessern.

Die neuen Geräte und Anwendungen müssen jedoch durch die richtige Infrastruktur unterstützt werden. Sonst behindern die Einschränkungen bestehender Systeme die Einführung neuer Technologien und die Schwachstellen in der Sicherheit werden offen gelegt.

Über das Krankenhaus hinaus

Gesundheitsversorger sind nicht immun gegen die gestiegenen Patientenerwartungen in Bezug auf neue Technologien. Patienten haben online Zugang zu einer breiten Palette von medizinischen Informationen und sie sind an digitale Dienste und Konnektivität gewöhnt. Die Herausforderung für viele Gesundheitsdienstleister besteht darin, diese Erwartungen an digitale Dienste zu erfüllen und gleichzeitig die stärkere Konnektivität zu nutzen, um bessere Ergebnisse zu erzielen.

Neue Technologien optimieren den Behandlungspfad, der quer durch das Ökosystem des Gesundheitswesens für kontinuierliche Pflege sorgt. Dazu gehört es, sich mit den Patienten über Krankenhaus- oder Klinikgrenzen hinweg zu verbinden – durch schnell reagierende Kontaktzentren, automatisierte Patientenerinnerungen Video-Diagnosen oder Fernüberwachung des Gesundheitszustands.

»Internet of Healthcare Things«

Vor Ort hängt der Behandlungspfad davon ab, wie die Geräte mit dem Netzwerk verbunden werden. Benutzergeräte wie Workstations auf Rädern, Tablets und Smartphones sowie klinische Geräte wie die mobile Bilderfassung, Infusionspumpen und Standort-Tags sind auf eine mobile Verbindung zum Netzwerk angewiesen.

Pflegekräfte können nicht an zwei Orten gleichzeitig sein, aber mit den richtigen Anwendungen und Werkzeugen können sie Stationen und Patienten rund um die Uhr überwachen. Vereinfachte Sprach- und Textkommunikation am Krankenbett und integrierte Benachrichtigungs- und Alarmsysteme können Informationen direkt an die Workstations oder Mobilgeräte der Pflegekräfte senden, sodass sie die Patienten rund um die Uhr betreuen können – vom Schreibtisch aus oder während sie unterwegs sind.

Ärzte können direkt am Krankenbett auf elektronische Patientenakten zugreifen oder sich ganz bequem mit Kollegen austauschen, ohne zu ihrem Schreibtisch zurückkehren zu müssen. Das spart nicht nur Zeit, sondern verbessert auch die Patientenversorgung, da den Teammitgliedern wichtige Informationen unabhängig von ihrem Standort übermittelt werden.