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Vernetztes Krankenhaus: Daten per Fingerzeig

Durch das Vernetzen von Stationen, Geräten und Sensoren über das Internet of Things (IoT) können auch Krankenhäuser ihre Effizienz erhöhen, Kosten senken und umfassende Informationen elektronisch bereitstellen. Als Bedienschnittstelle eignen sich Touch-fähige Panel-PCs.

Comp-Mall Bildquelle: © Comp-Mall

Das IoT ermöglicht, dass viele Prozesse etwa im Labor, im OP oder in der Klinikapotheke, aber auch im Patientenumfeld selbstständig ablaufen können, ohne dass Anwender sie aktiv steuern. So sammeln beispielsweise Sensoren Vitalwerte und tauschen sie über eine Cloud mit dem Rechenzentrum einer Klinik aus, wo sie ausgewertet werden. Die aufbereiteten Daten kann ein Arzt während der Visite oder im OP nutzen. Das verhindert Fehler durch menschliches Eingreifen, berechtigte Mitarbeiter können in unterschiedlichen Bereichen eines Krankenhauses oder einer Pflegeeinrichtung schnell auf Daten zugreifen.

Als Schnittstelle zum Menschen dienen dazu immer häufiger Panel-PCs, die speziell für medizinische Umgebungen angepasst sind. Dazu zählt der Medical-Panel-PC POC-W22-H81 von Comp-Mall: Das Gerät basiert auf der vierten Generation von Intel-Pentium-Prozessoren i5 und i3, die auf bis zu 16 GB DDR3-RAM zugreifen können. Als Massenspeicher steht eine 2,5-Zoll-SSD/HDD variabler Größe bereit. Das 21,5-Zoll-LCD-Display ist als PCAP-Multi-Touch-Screen ausgeführt, was das Bedienen des Rechners per Finger und Gesten ermöglicht. Der Bildschirm im Format 16:9 hat eine Auflösung von 1920 × 1080 Punkten. Dank eines Blickwinkels von 170° sind Details auch bei schrägem Aufblick gut sichtbar – auch in hellen Umgebungen.

Der POC-W22-H81 erfüllt die für den klinischen Einsatz notwendige Norm EN 60601-1-2:2007 + AC:2010. Seiner Betriebssicherheit dient das IEI Remote Intelligent System – kurz: iRIS. Es erfüllt die Anforderungen von iPMI 2.0 (Intelligent Platform Management Interface) und ermöglicht es dem IT-Manager, den Medical-Panel-PC aus der Ferne zu steuern, zu analysieren, zu warten und bei Bedarf zu reparieren. WLAN erleichtert Echtzeit-Patientenüberwachung und Datenaustausch in der e-medical-Umgebung. Ein Lautsprecher ermöglicht mit der abdeckbaren, der Schutzart IP65 entsprechenden Webcam Videotelefonate.

Je nach Vorgaben stehen weitere Optionen zur Wahl: ein MSR-, SCR-, Fingerabdruck-Leser, Mifare-RFID-Module, VoIP-Telefon, Barcode-Scanner, Leselicht und ein 54-W-Batteriemodul. Dieses liefert Strom zum Sichern von Daten bei Netzunterbrechungen und ist zum Beispiel bei der Echtzeit-Datenerfassung ein wichtiges Backup – so verlieren Netzunterbrechung zum Beispiel beim mobilen Betrieb auf einem Visite-Wagen ihren Schrecken. Über VESA-100-kompatible Montagevorrichtungen lässt sich das System in Kliniken und Arztpraxen am Schwenkarm, Fuß oder an der Wand installieren.