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Analog-Front-End MAX30001: Maxim stellt Wearable-ICs vor

Körperfunktionen werden heute nicht mehr nur gemessen, sie werden überwacht. Im Idealfall vom Pateinten selbst. Die dafür nötigen Wearables dürfen weder auffallen noch stören – eine Herausforderung, auch für die verwendeten Sensoren.

Optische Pulsoximeter- und Herzfrequenz-Sensoren sowie ein EKG- und BioZ-AFE erlauben eine präzise Dauerüberwachung. Bildquelle: © Maxim Integrated

Optische Pulsoximeter- und Herzfrequenz-Sensoren sowie ein EKG- und BioZ-AFE erlauben eine präzise Dauerüberwachung.

Die heute zur Verfügung stehenden Anwendungen zur Dauerüberwachung führen dazu, dass Konsumenten zunehmend von einer reaktiven zu einer proaktiven Überwachung ihres Gesundheitszustandes übergehen. Anstatt ihren Blutdruck und andere Vitalzeichen nur einmal im Jahr bei der Vorsorgeuntersuchung durch den Arzt zu erfahren, möchten sie jederzeit über ihre gesundheitliche Situation informiert sein. Dieses Umdenken generiert eine wachsende Nachfrage nach präzisen, kleinen und stromsparenden Wearable-Geräten.

Genau für solche Anwendungen hat Maxim Integrated die optischen Pulsoximeter- bzw. Herzfrequenz-Sensoren MAX86140 und MAX86141 sowie Analog-Front-End (AFE) des Typs MAX30001 entwickelt. Die Bausteine MAX86140 und MAX86141 eignen sich zur Messung von PPG-Signalen am Handgelenk, Finger oder Ohr zur Ermittlung von Herzfrequenz und Herzfrequenz-Variabilität sowie für die Pulsoximetrie. Verglichen mit anderen verfügbaren Produkten, nehmen der MAX86140 und der MAX86141 laut eigener Aussage weniger als die halbe Leistung auf, und sind um ein Drittel kleiner.

Der MAX30001 erfasst EKG und Bioimpedanz an der Brust und am Handgelenk, um die Herzfrequenz, die Atemfrequenz und etwaige Rhythmusstörungen zu detektieren. Er ist im Vergleich zu anderen AFEs etwa halb so groß und nimmt ebenfalls nur etwa die Hälfte der Leistung auf. Der MAX30001 erfüllt zudem die klinischen EKG-Standards der Norm IEC60601-2-47. 
 

(me)

Blockdiagramme Bildquelle: © Maxim Integrated

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