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Siemens Healthineers: Computertomograph mit erweiterten Funktionen

Mit Symbia Intevo Bold hat Siemens Healthineers ein System entwickelt, das die SPECT-Technik der Einzelphotonen-Emissions-Computertomographie mit neuen CT-Optionen kombiniert. 

Der Symbia Intevo Bold, dem neuen SPECT/CT-System von Siemens Healthineers, erweitert die hybriden Nutzungsmöglichkeiten im CT-Bereich. Bildquelle: © Siemens Healthineers

Der Symbia Intevo Bold, dem neuen SPECT/CT-System von Siemens Healthineers, erweitert die hybriden Nutzungsmöglichkeiten im CT-Bereich.

Symbia Intevo Bold bietet verschiedene CT-Optimierungsfunktionen, darunter den Safire2-Algorithmus (Sinogram Affirmed Iterative Reconstruction). Er ermöglicht eine hohe CT-Bildqualität und senkt gleichzeitig die Strahlendosis der Patienten um bis zu 60 Prozent. Zudem lassen sich Bilder schnell rekonstruieren und das Bildrauschen lässt sich reduzieren.

Der iMAR3-Algorithmus (Iterative Metal Artifact Reduction) reduziert Artefakte, die durch Metallwerkstoffe entstehen, zum Beispiel bei orthopädischen oder dentalen Implantaten. Außerdem lässt sich mit dieser Funktion eine Abschwächungskorrektur der CT-Bilder durchführen.

Die optionale IVR-Funktion (Interleaved Volume Reconstruction) des Symbia Intevo Bold rekonstruiert überlappende CT-Bilder aus bis zu 32 Schichten. Sie verbessert die räumliche Auflösung in z-Richtung für alle CT-Scans unabhängig vom Pitch.

Um Gewebeinformationen mit der Krankheitsmorphologie zu kombinieren und so die Bildqualität zu verbessern, nutzt die Single-Source-Dual-Energy-Funktion zwei sequenzielle Spiral-CT-Scans auf unterschiedlichen kV-Ebenen. 

Zusätzlich bietet das SPECT/CT-System Funktionen der SPECT-Bildgebung, wie die Quantifizierungstechnik xSPECT Quant4, die eine automatisierte und reproduzierbare Quantifizierung von Technetium-99m, Jod-123, Lutetium-1775 und Indium-111 ermöglicht. Mit dieser Funktion weitet das Unternehmen die Verwendung der SPECT-Quantifizierung von der allgemeinen Nuklearmedizin und Knochenuntersuchungen auf Indikationen wie neurologische Störungen, neuroendokrine Tumore und Prostatakrebs aus.