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Entwicklerforum "Electronics goes medical" - Session 8: Test von Medizintechnik-Entwicklungen

Elektronische Komponenten, Systeme und Entwicklungswerkzeuge für den Einsatz in medizinischen Anwendungen sind Gegenstand des Entwicklerforums »Electronics goes medical« am 10. und 11. Oktober in München. Session 8 am Nachmittag des zweiten Tages beleuchtet das gerade in der Medizintechnik sehr wichtige Thema Test.

Elektronik in der Medizintechnik Bildquelle: © Fotolia

Der Test, das Stiefkind der Softwareentwicklung, weil stets zu wenig Zeit vorhanden ist, bedarf im Bereich der Medizingeräte-Entwicklung besonderer Beachtung. Deshalb bietet Session 8 des Entwicklerforums am Nachmittag des zweiten Tages praktische Lösungsvorschläge, wie trotz knapper Zeitressourcen effizient und umfassen getestet werden kann.

Der erste Beitrag zeigt oftmals ungenutzt Möglichkeiten, die Effizienz und Effektivität eines Testprozesses zu steigern. Dabei beschränken sich die Aussagen nicht darauf, so früh wie möglich zu testen, sondern auch das »Wie?« wird ausführlich besprochen.

Wie man Werkzeuge zur statistischen Codeanalyse für weit mehr als nur die Einhaltung von MISRA-C verwendet, zeigt der zweite Beitrag der Session. Mit dem Wissen aus diesem Vortrag findet man Fehler wie Verwendung von Null-Zeigern, Überlauf von Datentypen und über Feldgrenzen, Schleifen, die manchmal nicht mehr terminieren oder auch einen konkurrierenden Zugriff aus mehreren Threads ohne ausreichenden Schutz. Hilfreich und anwendungsnah.

Der dritte Beitrag beschreibt die Simulation eines Medizingerätes mit Hilfe einer Middleware. Besonderes Augenmerk wird dabei auf das Ausführen generierter Testfälle in einer HIL-Umgebung gelegt.

Wie testet eigentlich ein Toolhersteller seine Software? Dieser wichtigen Frage geht der vierte Vortrag dieser Session nach und liefert kompetente Antworten. Organisatorische und technische Maßnahmen zur Gewährleistung der funktionalen Sicherheit werden beschrieben. Dieser Beitrag schafft Vertrauen und erlaubt es, Schlüsse auf eigene Softwareentwicklungsprozesse zu ziehen und diese zu optimieren.

Weitere Sessions:

  • Systemarchitektur
  • Energieversorgung medizinischer Geräte
  • Innovative Sensorlösungen
  • Benutzerschnittstellen (HMI)
  • Module für Medizingeräte
  • Softwareentwicklung für medizinische Geräte
  • Modellbasierte Softwareentwicklung für medizinische Geräte
  • Medizintechnik für Therapiezwecke
  • Innovative Messgeräte/ -prinzipien für medizinische Anwendungen

Veranstaltet wird das Entwicklerforum am 10.-11. Oktober 2012 im Holiday Inn City Centre München von den Fachmedien DESIGN&ELEKTRONIK und MEDIZIN+elektronik in Zusammenarbeit mit dem Heinz-Nixdorf-Lehrstuhl für medizinische Elektronik an der Technischen Universität München. Diese Kooperation garantiert nicht nur eine stringente Konzentration auf relevante Themen sondern gibt den Teilnehmern zudem die Gelegenheit, ihre Projektideen und Systemkonzepte mit deren Anwendern, den Medizinern, vor Ort zu diskutieren.

Alle Programmdetails inklusive der Vortrags-Abstracts, Informationen zum Veranstaltungsort und eine Online-Anmeldemöglichkeit finden Sie unter www.electronics-goes-medical.de [1]. Melden Sie sich jetzt an!