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Flachbandkabel LamiflEEx: Laminierte PTFE-Flachkabel für bewegte Anwendungen

Belastbarkeit und Effizienz sind bestimmende Parameter bei der Auswahl geeigneter Kabel. Um die stetig wachsenden Ansprüche, hat E&E Kabeltechnik laminierte PTFE-Flachkabe des Typs LamiflEEx in drei Materialkombinationen im Programm.

Laminierte PTFE-Flachkabel LamiflEEx für bewegte Anwendungen Bildquelle: © E&E Kabeltechnik

Laminierte PTFE-Flachkabel LamiflEEx für bewegte Anwendungen

Belastbarkeit und Effizienz sind bestimmende Parameter bei der Auswahl geeigneter Kabel für den Einsatz in unterschiedlichen Anwendungsbereichen. Um die stetig wachsenden Ansprüche wie etwa breite Temperaturbereiche, begrenzte Einbaumaße und extreme Langlebigkeit zu erfüllen, hat E&E Kabeltechnik laminierte Flachbandkabel des Typs LamiflEEx in drei Materialkombinationen im Programm.

Neben den PTFE/PUR-Varianten bietet das Unternehmen auch die Materialkombinationen PTFE/FEP sowie PTFE/PTFE an. Diese Auswahl bedient laut Hersteller nahezu jeden Einsatzbereich vom Maschinenbau über Pick-and-place-Roboter und Medical bis hin zur Halbleiterindustrie.

Die Kabel bieten bieten gute Charakteristiken hinsichtlich thermischer Belastbarkeit, Flexibilität und Lebensdauer – ausgasungs- und abriebfrei. Die Gleitfähigkeit der Kabel ist hoch. Charakteristisch sind eine niedrige Bauhöhe sowie geringe Einbaumaße. Die Produktbreiten starten im einstelligen Millimeter-Bereich. Möglich sind materialschlüssige und thermoplastische Verbindungen. Ebenfalls möglich ist eine Sandwich-Verlegung entsprechend der jeweiligen Anwendung.

Die medienbeständigen Kabel, die auch miniaturisiert erhältlich sind, erlauben bis zu 400 Mio. Biegezyklen. Dank der reduzierten Masse der Kabel ist die Trägheit geringer. Somit sind hohe, präzise Beschleunigungen möglich, und es entstehen weniger Vibrationen. Da bei weniger Masse eine geringere Kraft wirkt, ergibt sich bei der Anwendung eine höhere Genauigkeit.

Kleine Materialkunde: Kunststoffe

KunststoffAbkürzungEigenschaften
PolytetrafluorethylenPTFE

PTFE besitzt niedrige Festigkeit, Steifigkeit und Härte, aber gute Schlagzähigkeit. Ausgeprägt ist sein antiadhäsives Verhalten, d. h. auf seiner Oberfläche haften andere, auch klebrige Stoffe nicht und es wird von Flüssigkeiten nicht benetzt.

Seine Einsatzgrenzen liegen von -200 bis 250 °C Dauertemperatur, kurzfristig bis 300 °C; Kristallitschmelzpunkt 327 °C. Beim Erhitzen über 400 °C tritt Zersetzung unter Bildung gesundheitsschädlicher Dämpfe ein. PTFE ist undurchsichtig weiß, in dünner Schicht durchscheinend.

PolyurethanPUR

Polyurethane können je nach Wahl des Isocyanats und des Polyols unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Die Dichte von ungeschäumten PUR variiert zwischen rund 1000 und 1250 kg/m3.

Im wesentlichen werden die späteren Eigenschaften durch die Polyolkomponente bestimmt, dies weil üblicherweise zum Erreichen gewünschter Eigenschaften nicht die Isocynatkomponente angepasst (also chemisch verändert wird) sondern die Polyolkomponente.

FluorethylenpropylenFEP

Fluorethylenpropylen zeichnet sich durch eine gute Transparenz bei dünnerer Schichtstärke aus. Als Werkstoff ist FEP physiologisch unbedenklich und für direkten Lebensmittelkontakt zugelassen.

Der Kunststoff ist nicht brenbbar und hat eine Temperaturbeständigkeit  von - 200°C bis + 205°C.

 

(me)