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Photochemisches Ätzen in der Medizin: Precision Micro erhält Zertifizierung nach ISO 13485

Precision Micro plant im laufenden Jahr die Zertifizierung nach ISO 13485 zu erlangen. Das erlaubt dem Unternehmen, seine Tätigkeiten im Bereich Medizintechnik weiterzuentwickeln und auszubauen. Der Ätztechnikspezialist investierte bereits 1 Mio. Euro in Technologie für das Ätzen von Titan.

Komplexe grat- und spannungsfreie Teile aus schwer zu bearbeitenden Metallen wie Titan sind in der Medizintechnik immer gefragter. Bildquelle: © Precision Micro

Komplexe grat- und spannungsfreie Teile aus schwer zu bearbeitenden Metallen wie Titan sind in der Medizintechnik immer gefragter.

Während Precision Micro in der Vergangenheit bereits die Zertifikate AS 9100 für Luft- und Raumfahrt sowie TS 16949 für die Automobilindustrie erlangte, schafft das Unternehmen nun die Voraussetzungen für die Zertifizierung ISO 13485, die der Standard für Qualitätsmanagementsysteme im Medizinproduktebereich ist. Damit soll sichergestellt werden, dass auch die Anforderungen der stetig wachsenden Anzahl an Kunden im medizintechnischen Markt erfüllt werden.Das Akkreditierungsverfahren ist bereits in vollem Gange und soll im dritten Quartal 2018 abgeschlossen sein.

Fotochemisches Ätzen ist ein präziser, streng kontrollierter Korrosionsprozess, der für die Herstellung komplexer grat- und spannungsfreier Metallteile mit feinsten Details verwendet wird. Das Fotoätzen eignet sich hervorragend zur Herstellung von medizintechnischen Bauteilen aus Metallen und Legierungen, die sich durch ihr hohes Verhältnis von Stabilität zu Gewicht sowie hohe Bioverträglichkeit und Korrosionsbeständigkeit auszeichnen. (me)

Präzision im Kleinstformat: Das fotochemische Ätzen ist ideal für die Herstellung von medizintechnischen Implantaten aus Titan geeignet. Bildquelle: © Precision Micro

Präzision im Kleinstformat: Das fotochemische Ätzen ist ideal für die Herstellung von medizintechnischen Implantaten aus Titan geeignet.