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Bildergalerie Lopec 2018: Gedruckte Sensoren für die Medizin

Von OLEDs bis hin zu intelligenten Verpackungen: Vom 13. bis 15. März zeigte die Lopec in München zukunftsweisende Entwicklungen der flexiblen Elektronik. Wie ein roter Faden zog sich das Thema Wellbeing durch Fachmesse, Kongress und Rahmenprogramm.

Zu den treibenden Kräften zählt die steigende Nachfrage nach Sensoren für das Internet der Dinge und die Gesundheitsversorgung der Zukunft. Bildquelle: © Messe München

Zu den treibenden Kräften zählt die steigende Nachfrage nach Sensoren für das Internet der Dinge und die Gesundheitsversorgung der Zukunft.

»Die Lopec hat ihren Stellenwert als zukunftsweisende Plattform für die Branche erneut bestätigt. Hier werden Trends gesetzt«, betont Falk Senger, Geschäftsführer der Messe München. Insbesondere das Thema Wellbeing hätte sich als Zukunftsmarkt mit hohem Wachstumspotenzial herausgestellt. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in diesem Bereich, der sowohl die Pharma- und Medizinbranche als auch die Sportindustrie umfasst, sieht auch Dr. Klaus Hecker, Geschäftsführer der OE-A (Organic and Printed Electronics Association): »Die Eigenschaften organischer und gedruckter Elektronik machen die Technologie besonders interessant für den medizinischen Bereich.« Im Gegensatz zu konventionellen Sensoren, seien gedruckte Sensoren hauchdünn und flexibel. So können sie direkt auf der Haut getragen werden. »Das macht zum Beispiel die Messung von Langzeit EKGs für Patienten angenehmer.«

Weitere Neuentwicklungen auf dem Gebiet der medizinischen Sensorik und smarten Textilien zeigten die Aussteller und OE-A Mitglieder Brewer Science, das Schweizer Forschungs- und Entwicklungszentrum CSEM, das Holst Centre sowie das Technische Forschungszentrum Finnland VTT.

Rund 2500 Teilnehmer aus 51 Ländern kamen zur zehnten Ausgabe der internationalen Fachmesse für gedruckte Elektronik. Damit bewegen sich die Zahlen auf dem gleichen Niveau wie zur Vorveranstaltung. Neben Deutschland waren die Top-Besucherländer Österreich, Großbritannien, die Schweiz und Frankreich. Die 153 Aussteller kamen aus 21 Ländern. 51 Prozent kamen aus dem Ausland. Die Fläche vergrößerte sich im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent. (me)