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Weiter auf Wachstumskurs: Carl Zeiss Meditec steigert Umsatz im ersten Halbjahr

Die Carl Zeiss Meditec AG ist im ersten Halbjahr 2017/18 trotz negativer Währungseinflüsse weiter gewachsen. Die höchste Wachstumsrate konnte dabei die strategische Geschäftseinheit Microsurgery verbuchen. Rund lief es jedoch nicht in allen Märkten.

© Carl Zeiss Meditec Bildquelle: © Carl Zeiss Meditec

Die Carl Zeiss Meditec AG ist im ersten Halbjahr 2017/18 trotz negativer Währungseinflüsse weiter gewachsen: Der Umsatz stieg um 4,5 Prozent (währungsbereinigt 9,5 Prozent) auf 613,7 Millionen Euro (Vj. 587,5 Millionen Euro). Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug rund 90 Millionen Euro (Vj. 89,1 Millionen Euro). Die bereinigte EBIT-Marge belief sich auf 14,7 Prozent (Vj. 15,2 Prozent). Der Gewinn pro Aktie erreichte 0,63 Euro (Vj. 0,76 Euro).

Stärkster Zuwachs in der SBU Microsurgery

Die strategische Geschäftseinheit Ophthalmic Devices steigerte den Umsatz um 3,7 Prozent (wechselkursbereinigt: 8,6 Prozent) auf 449,3 Millionen Euro. Hierzu trugen sowohl Produkte und Lösungen der Augendiagnostik als auch Refraktive Lasersysteme und die starke Nachfrage nach Premium- und Standard-Intraokularlinsen bei.

Die strategische Geschäftseinheit Microsurgery konnte den Umsatz im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres um 6,5 Prozent (währungsbereinigt: 12,2 Prozent) auf 164,4 Millionen Euro gegenüber 154,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum steigern. Die im Vorjahr neu in den Markt eingeführten Produkte in der Neuro- und Dentalchirurgie entwickelten sich positiv.

Solide währungsbereinigte Wachstumsbeiträge aus allen Regionen

Alle Regionen verzeichneten auf währungsbereinigter Basis eine positive Entwicklung, wobei die höchste Wachstumsrate in Höhe von 10,0 Prozent (währungsbereinigt: 11,4 Prozent) in der Region EMEA erzielt werden konnte. Der Umsatz lag mit knapp 193,0 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 175,4 Millionen Euro. Dazu trugen laut eigener Aussage die stabile Entwicklung in den Kernmärkten Deutschland und Frankreich sowie ein erneutes Wachstum in Großbritannien und einigen Märkten Südeuropas bei.

Der berichtete Umsatz in der Region Americas sank angesichts negativer Währungseffekte leicht um 1,8 Prozent im Vorjahresvergleich (währungsbereinigt: +8,1 Prozent) und belief sich auf 181,6 Millionen Euro. Insbesondere das US-Geschäft entwickelte sich in lokaler Währung deutlich positiv.

Die Region APAC erzielte ein Wachstum von 5,2 Prozent auf 239,1 Millionen Euro. Währungsbereinigt entspricht dies einem Wachstum von 9,2 Prozent. Die größten Wachstumsbeiträge kamen hierbei erneut aus China und Südkorea.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei rund 90 Millionen Euro. Die bereinigte EBIT-Marge betrug 14,7 Prozent (Vorjahr: 15,2 Prozent). Der Rückgang ist primär auf negative Währungseffekte und gezielte Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb und Marketing zurückzuführen. (me)