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IGM-Lineartische von Aerotech: Alternative zu Positioniertischen mit Granitunterbau

Die IGM-Lineartische von Aerotech bieten eine hohe Steifigkeit und damit verbunden mehr Flexibilität in der Konstruktion. Diese kommen überall dort zum Einsatz, wo ein hoher Durchsatz gefordert wird, also in Industrie, Wissenschaft und Forschung.

IGM-Lineartisch Bildquelle: © Aerotech

IGM-Lineartisch

»Gegenüber herkömmlichen Positioniertischen mit Granitunterbau bietet unser neuer IGM-Lineartisch eine höhere Steifigkeit bei gleichzeitig reduzierter Bauhöhe und folglich eine erhöhte Flexibilität in der Konstruktion«, sagt Geschäftsführer Norbert Ludwig.  Je nach Einsatz könne der Verfahrweg, die Nutzlast und die dynamische Leistung anwendungsspezifisch angepasst werden. In dem so genannten IGM-System (Integrated Granite Motion Systems) werden Maschinenkomponenten wie Lager, Encoder und Antriebe direkt an der Granitstruktur und an der Brückenkonstruktionen angebracht. Dadurch unterscheiden sich Systeme von herkömmlichen Positioniertischen mit Granitunterbau, die bei der Konstruktion Positioniertische und Maschinenkomponenten als separate Bauteile berücksichtigen.

Zur Wahl stehen unterschiedliche Ausführungen mit mechanischen oder luftgelagerten Achsen. Beim Getriebe kann zwischen Kugelumlaufspindel und Linearmotor gewählt werden. Außerdem stehen verschiedene Feedbackoptionen zur Verfügung, die vom einfachen Encoder bis hin zum Laserinterferometer reichen. Schließlich lassen sich zusätzliche Bewegungselemente wie Drehachsen, Hubvorrichtungen, Piezo-Nanopositionierer oder sogar Galvanometer in die IGM-Achsen integrieren - alle Bauelemente können zentral über die Maschinensteuerung A3200 von Aerotech angesteuert werden.

Vereinfachte Optimierung von Verfahrweg und Nutzlast

Welches System gerade für die jeweilige Anwendung das richtige ist, hängt stark von den jeweils herrschenden technischen und sonstigen Gegebenheiten ab. IGM-Systeme weisen in der Regel eine höhere Steifigkeit auf, da hier weniger Konstruktionselemente integriert werden müssen. Dies führt letztlich zu einer höheren Positioniergenauigkeit und einer besseren dynamischen Leistung. Zudem sind IGM-Systeme aufgrund der guten Integration der Maschinenkomponenten in die Granitstruktur häufig kompakter. Dies hat eine Verringerung der Abbe-Fehler und eine Verbesserung der Positioniergenauigkeit zur Folge. Zudem ist es einfacher, die einzelnen Parameter wie den Verfahrweg und die Nutzlast zu optimieren, da bei einer IGM-Lösung jede Achse direkt in die Granitstruktur integriert ist. (me)