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IVAM-Produktmarkt 2018: »Hightech for Medical Devices«

Der vom IVAM Fachverband für Mikrotechnik initiierte Produktmarkt ist mit 55 Ausstellern der größte Gemeinschaftsstand der Compamed. 2018 zeichnet er sich durch besondere Internationalität aus. Die Aussteller kommen u.a. aus Belgien, Frankreich, Spanien sowie den USA und Niederlanden.

Neue Materialien, innovative Verfahren und der kombinierte Einsatz von Elektronik und Mikrosystemtechnik sind nicht nur typisch für moderne Implantate, sondern grundsätzliche Leitthemen der Compamed (12. – 15. November 2018) in Düsseldorf. Bildquelle: © Messe Düsseldorf

Auch auf der diesjährigen Compamed ist der IVAM mit einem Gemeinschaftsstand vertreten.

Zu den Highlights und Neuheiten der Ausstellungsfläche zählen zum Beispiel biokeramischen Werkstoffe, die als Knochenersatzmaterial Einsatz finden und Komponenten für die Anwendung in der Dentaltechnik und Endoprothetik, die das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS zeigen wird.
 
Weiteres Highlight sind mikro- und nanostrukturierte Bauteile beispielsweise Titerplatten für Stammzellforschung von der temicon GmbH, oder biokompatible Verkapselungen von medizinischen Implantaten und MRT-kompatible Materialien vom Fraunhofer ENAS auf der Messe zu sehen.
 
Eine weitere Besonderheit sind die von Surfix BV vorgestellten Nanobeschichtungen, die auf anorganische und polymere Materialien sowie mikrofluidische Kanäle aufgetragen werden und so biofunktionalisierte Oberflächen mit Anti-Biofoulding-Eigenschaften ermöglichen. Eine weitere Innovation sind RFID-Komponenten für die Digitalisierung von Prozessen wie zum Beispiel in Krankenhäusern, präsentiert von Feig und microsensys.
 
CorTec zeigt Neuheiten im Bereich der Neuroprothetik und ermöglicht die Kommunikation zwischen Nervensystem und Künstlicher Intelligenz. Die Brain-Interchange-Technologie ist ein implantierbares System zur Messung und Stimulation von Gehirnaktivität im Langzeit-Einsatz. ams Sensors Germany präsentiert auf der Messe  ein Kleinbildkamera-Modul, welches mit einer Größe von nur 1x1 mm klare und scharfe Bilder in kompakter Größe zur Verfügung stellt. Der Sensor kann für invasive interne Ansichten genutzt werden und zeigt Klinikärzten, die in Bereichen wie Endoskopie und Laparoskopie arbeiten, ein flüssiges Video.
 
Das EU-geförderte Projekt PoC-ID stellt auf der Messe den Prototypen eines ultrasensitiven Point-of-Care Systems für die Diagnose von RSV-Infektionen vor, der speziell für die Anwendung bei Säuglingen/Kleinkindern, entwickelt wurde.
 
Drei weitere Highlights im Bereich aktorischer und sensorischer Medizintechnik-Komponenten präsentieren die Thomas Magnete GmbH und die Sensirion AG. Als innovatives Produkt hat Thomas Magnete eine elektromagnetische enterale Dosierpumpe entwickelt, die zum Einsatz kommt, wenn ein Patient auf natürlichem Weg keine Nahrung mehr aufnehmen kann. Außerdem stellt Sensirion den laut eigener Aussage weltweit kleinsten Differenzdrucksensor für intelligente Inhalatoren und einen Flüssigkeitssensor für die Medikamentenabgabe vor, der bei Infusionen eingesetzt wird.
 
Der IVAM Produktmarkt »Hightech for Medical Devices« und das Compamed High Tech Forum sind in der Halle 8a zu finden. Ein Flyer mit einer kompletten Ausstellerübersicht und allen Vorträgen des Forums ist kostenfrei beim IVAM Fachverband für Mikrotechnik erhältlich.

Die Compamed findet vom 11. bis 15. November 2018 in Düsseldorf statt. Ausführliche Hintergrundberichte sowie News und Produkte finden Sie nicht nur online, sondern auch in unserer großen Messeausgabe, die am 2. November 2018 erscheint.

 

(me)