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Elektrode Surgeon Pencil S: Mehr Komfort für den Chirurgen

LED hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von elektronischen Geräten für die Medizintechnik spezialisiert. Nun hat das Unternehmen mit dem Surgeon Pencil S sein Portfolio um einen Elektrodenschaft für den Einsatz in der Hochfrequenzchirurgie erweitert.

LED setzt bei seiner Elektrode Surgeon Pencil S auf Thermoplast M von Kraiburg TPE. Bildquelle: © LED

LED setzt bei seiner Elektrode Surgeon Pencil S auf Thermoplast M von Kraiburg TPE.

Monopolare Elektroden sind wichtige Instrumente in der modernen Hochfrequenzchirurgie. Zusammen mit verschiedenen aktiven Elektroden werden sie für Schnitte und zur Koagulation an empfindlichen Stellen eingesetzt, für die ein fester und bequemer Griff erforderlich ist. Der neue Surgeon Pencil S erfüllt laut Hersteller die Anforderungen mit verschiedenen Thermoplast M Compounds, welche im Spritzgießverfahren gefertigt werden.

Das Design der 30 Gramm leichten, grauen Elektrode umfasst einen Schaft mit anschraubbarem Elektrodenhalter, zwei verschiedenfarbige Schalter für Schneiden/Koagulation (gelb/blau) und ein Kabelende. Der Schaft des Instrumentes besteht aus 2-Komponenten-Spritzgussteilen und hat einen festen Polypropylen-Kern sowie eine Soft-Touch-Oberfläche aus dem medizinischen Elastomer. Neben einer dauerhaften, direkten Haftung garantiere die Oberfläche auch einen sicheren rutschfesten Griff des spitz zulaufenden Instruments, selbst wenn es mit Feuchtigkeit in Berührung kommt.

Der Schaft kann Elektroden mit einem Durchmesser von 2,4 mm und darüber aufnehmen und erfüllt die Sicherheitsrichtlinien der Norm AAMI/ANIS HF 18 für Elektrochirurgisches Besteck. Im Gegensatz zu herkömmlichen Einmal-Elektrodenschäften, lässt sich das Instrument laut Hersteller bis zu 100 Mal mit Heißdampf bei 134 °C sterilisieren. (me)