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Schott auf der IDS 2019: Und es werde Licht

Schott präsentiert auf der IDS in Köln vom 12. bis 16. März 2019 seine neuesten Entwicklungen für die Dentaltechnik: Dazu zählen eine vollständig anpassbare Generation autoklavierbarer Solidur-LEDs für die Beleuchtung von Instrumenten sowie ein Fertigungsprozess für faseroptischen Glasstäben.

Dank der neuen Solidur-LED-Serie kann jetzt eine vollständig autoklavierbare Lichtquelle direkt in die Spitze von medizinischen Geräten eingebaut. Bildquelle: © Schott

Dank der neuen Solidur-LED-Serie kann jetzt eine vollständig autoklavierbare Lichtquelle direkt in die Spitze von medizinischen Geräten eingebaut.

Speziell für den Einsatz in dental- und medizin-technischen Anwendungen hat Schott die vakuum-dichten Solidur-LEDs weiterentwickelt. Die ultra-robusten Lichtquellen sind mehr als 3500-fach autoklavierbar und ermöglichen vereinfachte sowie vollkommen neue Geräte-Designs. Die sterilisierbaren Lichtquellen lassen sich beispielsweise direkt an der Spitze von Dentalturbinen, Winkelstücken, Aushärtegeräten, intraoralen Kameras integrieren. Aufgrund ihrer Robustheit und des geringen Platzbedarfs können sie sogar in Geräte und Instrumente integriert werden, die bisher keine Beleuchtungsmöglichkeiten hatten, wie zum Beispiel Dentalspiegel, Scaler, Absaugvorrichtungen und chirurgische Werkzeuge.

Mehr Licht für Aushärtegeräte

Auch beim Einsatz von zahnärztlichen Instrumenten wie Härtungsgeräten spielt Licht eine bedeutende Rolle, denn je mehr Licht die Behandlungsstelle erreicht, desto kürzer werden die Behandlungszeiten. Dabei sind besonders solche Geräte in kleineren Dimensionen gefordert, um einen bestmöglichen Patientenkomfort zu bieten. Mit einem neuen Produktionsprozess ist Schott laut eigener Aussage in der Lage, Biegewinkel in hoher Präzision und eine Vielzahl hochgradig anpassbarer Lichtleitergeometrien – auch mit extremen Formen – herzustellen.

In Verbindung mit starren Stäben aus Puravis Glasfasern biete der Fertigungsprozess noch mehr Vorteile. Da die Glasfaser einen vergrößerten Öffnungswinkel und eine hohe Lichtdurchlässigkeit aufweisen, wird bei einem kleineren Stabdurchmesser die gleiche Lichtmenge abgegeben. Somit können kleinere Aushärtegeräte und bei gleicher Stabgröße kürzere Aushärtungszeiten verwirklicht werden. Durch die verbesserte Bruchfestigkeit seien die Stäbe zudem langlebiger.

Neue Anwendungen in der Zahnbehandlung

Nicht zuletzt präsentiert das Unternehmen laseroptische Produkte für Laserstrahlübertragung in der oralen Diagnose und Behandlung. Lasertechnologie spielt unter anderem im Bereich der Endodontologie und in der Behandlung von Mukositis eine wichtige unterstützende Rolle.

Je nach gewünschtem Effekt können die Spezialglaskomponenten das Laserlicht exakt in der gewünschten Intensität und Gleichmäßigkeit emittieren – entweder an einer flexiblen Faser entlang, an eine bestimmte Stelle, radial am Faserende oder am Ende eines Faserstabs.

Schott auf der IDS: Stand 11.3 B 081

(me)

 

 

 

 

Designmöglichkeiten für Systeme zur Laserstrahlübertragung. Bildquelle: © Schott

Designmöglichkeiten für Systeme zur Laserstrahlübertragung.