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Gedruckte Elektronik mit Kupfer: Kundisch erweitert Produktportfolio

Kundisch stellt mit gedruckter Elektronik auf Kupferbasis nun auch NFC-Siegel und großflächige flexible Drucksensoren her und integriert RFID-Chips in ihre Produkte. Anwendungen finden die Produkte zum Beispiel in medizinischen Geräten, deren Reinigung oder Benutzung nachvollzogen werden muss.

Folientastatur mit Leiterbahnen in Kupfer Bildquelle: © Kundisch

Folientastatur mit Leiterbahnen in Kupfer

Der Hersteller von Folientastaturen und Touchsystemen hat sein Repertoire an Herstellungsverfahren um gedruckte Elektronik mit Kupfer erweitert. Anwendung findet das Verfahren zum Beispiel in den Kundisch-Tastaturen selbst, in die RFID-Funktionen schon ab kleinen Stückzahlen integriert werden können. Aber auch für Heizungen in Tastaturen, zur Herstellung großflächiger Sensoren für medizintechnischen Anwendungen oder aber in eigenständigen Elementen wie etwa NFC-Siegel bietet das Unternehmen gedruckte Elektronik an.

Kupfer hat eine höhere Leitfähigkeit als gedrucktes Silber. Darüber hinaus gilt der Werkstoff laut Unternehmen sowohl klimatisch als auch mechanisch stabiler als gedrucktes Silber, das üblicherweise zum Drucken von Elektronik verwendet wird. Kupfer ermöglicht darüber hinaus engere Toleranzen.

RFID und NFC auch in kleinen Stückzahlen

Das NFC-Siegel, das das Unternehmen seinen Kunden seit Kurzem anbietet, ermöglicht einerseits den digitalen Schutz von Produkten und kann andererseits unerlaubtes Öffnen detektieren. Es basiert auf der Near-Field-Technologie (NFC), mit der ein Sensor über ein Smartphone ausgelesen werden kann. Hierzu wird keine App benötigt, und es ist auch mit Produkten von Apple kompatibel. Das Siegel ist ausgestattet mit einer stromführenden Schleife mit integriertem Bruchsiegel. Wird beispielsweise ein Schaltschrank unerlaubt geöffnet, nimmt diese Stromschleife physischen und irreparablen Schaden. Die Manipulation kann durch das Antippen des Siegels mit einem NFC-fähigen Smartphone ausgelesen werden und ist beispielweise für Garantie- oder Wartungsansprüche interessant.

Mit der RFID Inside Folientastatur können Produkte für die Industrie-4.0-Anwendungen vorbereitet werden. Mittels der direkt in die Tastatur gedruckten RFID-Antenne können Daten abgespeichert werden, die beispielsweise für den Supply Chain relevant sind. Jedes einzelne Produkt wird so kontrollierbar und digital identifizierbar. Die Produktion sei selbst bei kleinsten Stückzahlen möglich. Anwendungen finden so ausgestattete Tastaturen zum Beispiel in medizinischen Geräten, deren Reinigung oder Benutzung nachvollzogen werden muss. Gleichzeitig ist auch eine RFID-Schnittstelle zur Maschine direkt möglich, um Maschinendaten auszulesen. (me)