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Sprechstunde am Mittwoch: Mathenachhilfe für die EU

Früher viel unserer Redakteurin das Rechnen viel leichter. Aber da hatte sie ja auch noch kein Smartphone. Glück für sie: Mit ihren kleinen und großen Rechenfehlern steht sie nicht alleine da, denn auch die EU hat bei der MDR den ein oder anderen Schnitzer drin.

Melanie Ehrhardt, Redakteurin Medizin+elektronik Bildquelle: © Weka

Melanie Ehrhardt, Redakteurin Medizin+elektronik

Liebe Leser,

ich liebe die Mathematik! Analysis, Lineare Algebra sowie Numerik, herrlich! Meine Zuneigung zu dieser wunderschönen Wissenschaft  ging sogar soweit, dass ich zwei Semester Mathematik studiert habe. Und heute? Da brauche ich selbst für die einfachsten Aufgaben mein Smartphone, was im Übrigen nicht ganz unschuldig an der Misere ist. Denn wie Studien zeigen, wirkt sich die Dauerpräsenz von Smartphones  auf unser Gehirn aus.

Aber dass die folgende Rechnung nicht aufgehen kann, findet man auch ganz ohne Hilfsmittel raus: 58 – 2 = 15.  Ungefähr mit so vielen Benannten Stellen rechnet Dr. Bassil Akra vom Tüv Süd, wie er mir gestern im Interview verriet. Auch beim Zeitplan hat die EU den ein oder anderen Rechen- beziehungsweise Denkfehler gemacht. Denn allein die Auditierung des Tüv Süds hat 1,5 Jahre gedauert. Sportlich in Anbetracht einer Übergangsfrist von 3 Jahren, die heute in 295 Tagen endet. Vielleicht geht die EU doch noch einmal in sich, dafür leg ich auch öfter mein Smartphone weg.

Viel Spaß beim Lesen!

Melanie Ehrhardt

 


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