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Wachstum in allen Geschäftsbereichen: Carl Zeiss Meditec mit deutlichem Umsatz- und Ergebnisanstieg

News | Carl Zeiss Meditec hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/19 (per 30. September) von weiterhin guten Geschäften in der Augenheilkunde und Mikrochirurgie profitiert. Unter dem Strich kletterte der Überschuss um rund 27 Prozent auf 160,6 Millionen Euro.

Außenansicht des Standorts der Carl Zeiss Meditec AG in Jena. Bildquelle: © Carl Zeiss Meditec AG

Carl Zeiss Meditec erzielt deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg im Geschäftsjahr 2018/19

Im bereits laufenden neuen Geschäftsjahr will Carl Zeiss Meditec schneller als der Markt wachsen, teilte der Spezialist für Ausrüstungen zur Diagnose und Behandlung von Augenkrankheiten mit. Der Konzern geht jedoch nicht davon aus, dass die Ebit-Marge weiter deutlich steigen wird.

Wie bereits bekannt steigerte Carl Zeiss Meditec den Umsatz um knapp 14 Prozent auf 1,46 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) belief sich auf 264,7 Millionen Euro und lag damit um rund ein Drittel über dem Vorjahreswert.

Ophthalmologie und Mikrochirurgie legen weiter zu

Der strategische Geschäftsbereich (Strategic Business Unit, SBU) Ophthalmic Devices steigerte laut Unternehmen den Umsatz 2018/19 um 14,5 Prozent (währungsbereinigt: +12,4 Prozent) auf 1.068,6 Millionen Euro gegenüber 933,2 Millionen Euro im Vorjahr. Zu der Umsatzentwicklung hätten erneut Lasersysteme zur Sehschärfekorrektur wie auch Geräte und Verbrauchsmaterialien für die Kataraktchirurgie maßgeblich beigetragen.

Der Umsatz der SBU Microsurgery erhöhte sich um 12,4 Prozent (währungsbereinigt: +9,7 Prozent) auf 390,7 Millionen Euro gegenüber 347,6 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Solides Wachstum in EMEA und APAC

Der Umsatz in der Region EMEA wuchs 2018/19 um 10,3 Prozent (währungsbereinigt: +10,7 Prozent) auf 417,1 Millionen Euro (Vj. 378,1 Millionen Euro). In der Region Americas stieg der Umsatz ebenfalls an und erreichte mit 442,5 Millionen Euro einen neuen Höchstwert (Vj. 406,5 Millionen Euro). Das Wachstum belief sich auf +8,9 Prozent (währungsbereinigt: +3,9 Prozent).

Die Region APAC erzielte einen Zuwachs von 20,8 Prozent (währungsbereinigt: +19,0 Prozent) auf 599,7 Millionen Euro (Vj. 496,3 Millionen Euro). Die größten Beiträge kamen dabei erneut aus China und Südkorea.

Das operative Ergebnis (EBIT) stieg im Geschäftsjahr 2018/19 auf 264,7 Millionen Euro (Vj. 197,1 Millionen Euro) an. Der deutliche Zuwachs sei primär einer positiven Entwicklung des Produktmix bei gleichzeitig leicht rückläufigen operativen Kostenquoten zuzuschreiben. Die EBIT-Marge erhöhte sich von 15,4 Prozent auf 18,1 Prozent. Bereinigt um Sondereffekte ergab sich ein Anstieg auf 18,5 Prozent (Vj. 15,7 Prozent). Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich auf 1,79 € von 1,41 € im Vorjahr.

Carl Zeiss Meditec erwartet auch im Geschäftsjahr 2019/20 schneller als die zugrundeliegenden Märkte wachsen zu können. Die EBIT-Marge sollte dabei in einer Bandbreite von 17 bis 19 Prozent liegen. Hierbei sind signifikante zusätzliche Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in Vertrieb und Marketing bereits eingeplant. (dpa/me)

Schlagworte: Carl Zeiss Meditec, Medizintechnik, Unternehmenszahlen,