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Siemens Healthineers: Mit Gewinnrückgang ins neue Jahr

News | Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers ist mit einem Gewinnrückgang in das neue Geschäftsjahr gestartet. Grund waren sinkende Ergebnisse in der Diagnostiksparte sowie im Geschäft mit der Bildgebung,wie das Unternehmen am Montag in Erlangen mitteilte.

Logos und Schriftzüge am neuen Hauptquartier des Medizintechnikkonzerns in Erlangen. Bildquelle: © Daniel Karmann/dpa

Logos und Schriftzüge am Hauptquartier des Medizintechnikkonzerns in Erlangen.

Unter dem Strich sank der Gewinn von 341 Millionen auf 301 Millionen Euro. Das bereinigte operative Ergebnis nahm um 11 Prozent auf 484 Millionen Euro ab. Die Zahlen lagen unter den durchschnittlichen Erwartungen der Analysten, die von einem Gewinnanstieg ausgegangen waren. Der Umsatz stieg hingegen um 8,7 Prozent auf knapp 3,6 Milliarden Euro. Das vergleichbare Wachstum bezifferte die Siemens-Tochter auf 5,5 Prozent. Den Ausblick für das Geschäftsjahr 2019/20 bestätigte Siemens Healthineers.

»Wir sind mit einem wachstumsintensiven ersten Quartal in das neue Geschäftsjahr und in die Upgrading-Phase unserer Strategie 2025 gestartet. Die Profitabilität war durch temporäre Effekte gedämpft«, so Bernd Montag, Vorstandsvorsitzender der Siemens Healthineers AG. Die jüngsten Gewinne von Großaufträgen würden jedoch unterstreichen, dass man nach wie vor ein starker Partner für ein effizientes und hochwertiges Gesundheitswesen sei. »Vor dem Hintergrund unserer sehr starken Auftragslage sind wir für die weitere Entwicklung des Geschäftsjahres zuversichtlich.«

Großauftraug aus den USA

Der jüngste Großauftrag kommt von der US-Laborkette Quest Diagnostics. Als Teil einer mehrjährigen Vereinbarung, die auf einer bestehenden Partnerschaft aufbaut, wird das Unternehmen in einem schrittweisen Ausbau bis zu 120 Atellica Solution Immunoassay Analysesysteme in 19 Labors in den USA einsetzen.

Zusätzlich soll ein hoch automatisiertes Quest-Labor in Clifton, New Jersey, mit Atellica Solution Immunoassay Analysesystemen ausgestattet werden, die mit der Inpeco HTFlexLab-Automatisierung verbunden sind, um eine multidisziplinäre Testlösung mit hohem Durchsatz zu schaffen. Sie soll die Produktivität erheblich steigern, die Durchlaufzeiten verkürzen, unerwünschte Abweichungen verringern und die Betriebskosten senken. Das neue »Vorzeige-Labor« wird voraussichtlich 2021 fertiggestellt werden. (dpa/me)

Schlagworte: Medizintechnik, Hersteller Deutschland, Quartalszahlen, Siemens Healthineers