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Betriebssystem QNX OS for Medical 2.0: Blackberry dringt in das Gesundheitswesen vor

Das neue Echtzeitbetriebssystem QNX OS for Medical 2.0 von BlackBerry erfüllt alle Vorgaben entsprechend IEC 62304. Es eignet sich für die Entwicklung von chirurgischen Roboterinstrumenten, Patientenüberwachungssystemen und anderen sicherheitskritischen Produkten.

© Pixabay Bildquelle: © Pixabay

Mit QNX OS for Medical 2.0 hätten Hersteller von Medizinprodukten die Gewissheit, eine bewährte Software zu verwenden, die sich bereits in einer Vielzahl lebenskritischer Umgebungen bewährt hat, einschließlich in Medizinprodukten der FDA-Klasse III.

Neue Partnerschaften und Kundenprojekte

Das Unternehmen verkündet darüber hinaus weitere neue Partnerschaften und Kundenprojekte sowie eine Blockchain-Lösung für den sicheren Datenaustausch zwischen allen »Dingen« im Gesundheitswesen. Unter anderem nutzt es sein  Carrier-Grade Network Operation Center (NOC), um ein von Onebio bereitgestelltes Blockchain Digital-Ledger zu betreiben. Auf diese Weise soll ein hochsicheres globales Ökosystem für die Speicherung und den Austausch medizinischer Daten geschaffen werden. Dies ermöglicht es beispielsweise, dass Daten von Patienten, Laboratorien und biometrischen IoT-Geräten eingegeben und dann anonymisiert werden, damit diese Daten an Forscher weitergegeben werden können.

Diese neue Blockchain-Lösung bietet der Konzern nun erstmals der Global Commission an, einer Organisation, die sich darauf konzentriert, die diagnostische Odyssee von Kindern mit einer seltenen Krankheit zu beenden. Unter dem gemeinsamen Vorsitz von Shire, einem weltweit führenden Biotech-Unternehmen mit Schwerpunkt auf seltenen Krankheiten, wird einer der Technologiepiloten der Weltkommission untersuchen, wie die neue Lösung von BlackBerry in Echtzeit aussagekräftige Analysen liefern könnte. Das erklärte Ziel der Kommission ist es, die Zeit bis zur Diagnose durch den Einsatz von Technologien zu verkürzen. 

Unterstützung bei der Hautkrebsforschung

Das Melanoma Institute Australia (MIA) leistet wichtige Arbeit bei der Prävention und Heilung von Melanomen durch Forschungs-, Behandlungs- und Bildungsprogramme. Nach einer erfolgreich verlaufenen Testphase hat sich das MIA für BlackBerry entschieden, damit Forscher wichtige Forschungs- und Patientendaten in einem stark regulierten Umfeld sicher austauschen können. 

Zugelassene Mitwirkende im Netzwerk, wie Wissenschaftler und Ärzte in verschiedenen Krankenhäusern, können BlackBerry Workspaces nutzen, um Daten aus Krankengeschichten und klinischen Studien zu speichern und auszutauschen und so die Wirksamkeit von Behandlungen und Interventionen zu bewerten. Die laut eigener Aussage einfach zu bedienende, verschlüsselte Kollaborationslösung ermöglicht es Forschern, aktuelle klinische Daten miteinander zu teilen, das Risiko von Datenverlust zu reduzieren und die Forschungsarbeiten zu beschleunigen. (me)