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Multimodalitätendisplay CL-S500: Ermüdungsfreie Befundung mit 5 Megapixel Farbdisplay

Mitte 2015 hat JVC mit dem CCL550i2 sein erstes wirkliches Multimodalitätendisplay für die Mammografie auf den Markt gebracht. Ab Sommer dieses Jahres ist nun das Nachfolgemodell verfügbar, CL-S500 mit einer Helligkeit von 1.150cd/m² und einem Kontrast von 2.000:1.

Als erste Displaysysteme im Markt erfolgt die Kalibrierung autonom, also unabhängig vom PC. Bildquelle: © JVC

Als erste Displaysysteme im Markt erfolgt die Kalibrierung autonom, also unabhängig vom PC.

Verbessert hat JVC laut eigener Aussage auch die Ergonomie des Displays. Durch würden die Reduzierung des Blaulichtanteils im Panel ermüden die Augen der Betrachter weniger schnell und sie können länger sicher und verlässlich befunden. Das wirke sich besonders bei einer langen Nutzung im klinischen Alltag positiv aus. Unterstützt wird dieser Effekt durch eine Stabilisierung der Farbtemperatur. Die eingebaute Tastaturbeleuchtungsoll das Tippen von Befunden und die Bedienung der Software in dunklen Befundundsumgebungen vereinfachen.

Das 3D-Lookup-Table ermöglicht eine sehr gute Farbkalibrierung. Damit werde auch gewährleistet, dass der Bildeindruck auf jedem Monitor in der gesamten Einrichtung gleich ist.

Einfachere und verbesserte Kalibrierung

Ein weiteres Highlight ist laut Hersteööer die verbesserte Kalibrierung. Neu ist auch die Kalibration der Primärfarben. Durch die Kalibration der Grundfarben, Rot, Grün und Blau erreiche man eine weiter gesteigerte Präzision und geringere Abweichung der Geräte untereinander. Dadurch werden die Farben präziser dargestellt und genügen so auch für farbkritische Anwendungen.

Als erste Displaysysteme im Markt erfolgt die Kalibrierung autonom, also unabhängig vom PC. Der Anwender definiert einen beliebigen Zeitpunkt für die Kalibrierung, etwa in der Nacht. Ist der Rechner ausgeschaltet, aktiviert sich das Display und wird kalibriert. Danach fällt es in den Ruhemodus zurück

Erweitertes Sensorsystem

Das Sensorsystem der neuen i3-Monitore besteht aus einem Frontsensor und einer Einheit zur Helligkeitskontrolle. Der Sensor misst kontinuierlich Leuchtdichte und Farbe auf dem Display und meldet es an die Kontrolleinheit.

Darüber hinaus beinhalten die Geräte der i3-Serie einen Humansensor. Der erkennt, ob ein Arzt vor dem Bildschirm sitzt, was Energie sparen hilft, wenn der Monitor nicht in Gebrauch ist. So kann beispielsweise auch sichergestellt werden, dass ein Arzt während der Befundung nicht von der Qualitätskontrolle gestört wird. (me)