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Mehr Sicherheit, weniger Stress: Universitätsklinikum vereinheitlicht Patientenmonitoring

Mehr als 1200 Patientenmonitore von Philips werden bis Ende 2020 im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein zum Einsatz kommen. Eingebettet in ein Datenbankserver-Konzept überwachen sie vordefinierte Vitalparameter, die in die klinischen Systeme transferiert, dokumentiert und analysiert werden.

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein vereinheitlicht Patientenmonitoring mit Technologiepartner Philips Bildquelle: © Philips

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein vereinheitlicht Patientenmonitoring mit Technologiepartner Philips

Die so erfassten Daten unterstützen bei der klinischen Entscheidungsfindung und fließen zusätzlich in ein klinikweites Alarmmanagementsystem ein, das in kritischen Situationen die relevanten medizinischen Entscheider auf dem direkten Weg, beispielsweise über mobile Endgeräte, informiert. Der Campus Kiel wird in Kürze mit dem neuen Patientenmonitoring ans Netz gehen, die Installation am Campus Lübeck beginnt ein paar Wochen später und soll voraussichtlich Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Das Hauptsystem wird in den kommenden eineinhalb Jahren campusübergreifend installiert und über den gesamten Zeitraum mit einem individuellen Schulungskonzept begleitet. Etwa 1400 Personen werden bis Ende 2020 in Medizintechnik- und IT-Trainings, an Dialogtagen oder mit Hilfe persönlicher Ansprechpartner vor Ort individuell geschult und für die Nutzung fit gemacht. Auch beauftragte externe Dienstleister werden einbezogen. Um den reibungslosen Betrieb rund um die Uhr sicherzustellen, wurde ein Hochverfügbarkeitskonzept entwickelt, das unter anderem einen Remote-Service, Virtualisierung und eine 24/7-Erreichbarkeit beinhaltet.

Alle Facetten des Patientenmonitorings aus einer Hand

Das Patientenüberwachungssystem IntelliVue von Philips ist modular aufgebaut, lässt sich  an unterschiedlichste klinische Anforderungen anpassen und erlaubt die Anbindung von Drittgeräten. In wenigen Schritten lassen sich die Monitore auf individuelle Patientenanforderungen einstellten, das Bedienkonzept ist selbsterklärend und bei allen Systemen nahezu identisch. Das Herzstück eines jeden Monitors ist mobil und begleitet den Patienten auch während des Transports innerhalb des Krankenhauses. Eine lückenlose Überwachung ist damit gewährleistet.

Die Datenerfassung erfolgt automatisiert über die Philips IntelliVue Informationszentrale. Von dort aus fließen die Daten in das Patientendatenmanagementsystem und durchlaufen parallel eine automatisierte Datenanalyse, die die Datenpunkte sinnvoll korreliert und graphisch aufbereitet. Auf einen Blick können Zusammenhänge und Patientenentwicklungen dargestellt und interpretiert werden.

In kritischen Situationen wird das Klinikteam über ein klar definiertes Alarmmanagementsystem, das auch mobile Endgeräte nutzt, informiert. Hier unterstützen individuelle Abteilungsvorgaben die schnelle Alarmweiterleitung an die verantwortlichen Personen. Eine zusätzliche Messenger-Funktion sorgt für eine sichere Kommunikation innerhalb der Bereiche. (me)