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Künstliche Intelligenz wird zum Storch: KI hilft bei künstlicher Befruchtung

News | Das kanadische Start-up Future Feritlity hat eine Künstliche Intelligenz entwickelt, die schlechte Eizellen von guten unterscheiden kann. Dafür braucht »Violet« lediglich ein Foto der Eizelle. Die Erfolgsquote beträgt laut Unternehmen 90 Prozent.

Ein Monitor zeigt in einem Kinderwunschzentrum eine Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (Icsi). Bildquelle: © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Ein Monitor zeigt in einem Kinderwunschzentrum eine Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (Icsi).

Die Auswertung erfolgt mithilfe eines speziellen Analytools, mit dem die Eier nicht-invasiv ausgewertet werden. So kann die KI errechnen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass weibliche Eizellen befruchtet werden – ein Foto der Zelle genügt. Future Feritlity verspricht, dass Violet zu 90 Porzent richtig liegt. Ob die Eizelle die ersten fünf Tage überlebt, berechne das Programm zu 65 Prozent richtig.

Erfolgreiche  In-Vitro-Befruchtungen können bis zu 9.000 Euro kosten

Eine In-Vitro-Befruchtung kostet laut netmoms.de insgesamt etwa 3000 Euro pro Zyklus, ca. 1500 Euro für Medikamente und 1500 Euro für Arztkosten. Da die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft pro Zyklus nur bei etwa 30 Prozent liegt, sind oft bis zu drei bis vier Zyklen notwendig. So können sich die Gesamtkosten einer In-Vitro-Befruchtung schnell auf 9.000 Euro summieren. 

Violet macht künstliche Befruchtungen günstiger

Genau davon profitiert Violet, denn die KI ist lernfähig. Je mehr Fälle von ihr erfasst werden, desto wahrscheinlicher kann sie den Erfolg schon vor dem Einplanzen der Eizelle berechnen. Das würde solche Eingriffe effizienter und günstiger machen. Dafür will das kanadische Start-up sein Programm schnellstmöglich in die Kliniken bringen. 

Gründer war selbst betroffen

Die Idee stammt aus der eigenen Erfahrung des Erfinders und seiner Frau. Nach einer erfolgreichen künstlichen Befruchtung nannten sie ihre Tochter Violet. Die Künstliche Intelligenz gleichen Namens soll nun auch das Babyglück anderer Eltern leichter machen.

 

Schlagworte: Künstliche Intelligenz, KI, Violet, Künstliche Befruchtung, Start-up

Genannte Firmen: Future Feritlity, netmoms.de