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Hochleistungsdetektor für die Medizin: Verbesserung der Qualität von Mammographien

G-ray Medical entwickelt einen Hochleistungsdetektor für medizinische Anwendungen, insbesondere für Mammographien. Gemeinsam mit dem CSEM will das Startup auf seiner latenium-Technologie aufbauen und so die Qualität von bilgebenden Verfahren wie der Mammograpihe verbessern.

Hochleistungsdetektor  für medizinische Anwendungen Bildquelle: © G-ray Medical/CSEM

Hochleistungsdetektor für medizinische Anwendungen

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Allein in Deutschland werden jedes Jahr rund 69.000 Neuerkrankungen diagnostiziert. Um die Heilungschancen zu maximieren, ist eine frühzeitige und zuverlässige Diagnose der Krankheit von entscheidender Bedeutung. G-ray Medical möchte hier laut eigener Aussage einen Durchbruch erzielen und die Röntgenbildgebung verbessern.

Dazu wird das Neuenburger Start-up seine Kooperation mit dem CSEM fortsetzen. Die beiden Partner arbeiteten bereits im Rahmen des vom Schweizerischen Nationalfonds initiierten NOVIPIX-Projekts zusammen, und konnten dort das Potenzial der latenium-Technologien von G-ray Medical, insbesondere des kovalenten Niedertemperatur-Bondens von Silizium-Wafern, demonstrieren.

»Die größte Herausforderung besteht darin, die Sensorpixel zu verkleinern, den Energieverbrauch des Systems zu minimieren und gleichzeitig eine sehr qualitativ hochwertige Röntgenaufnahme zu ermöglichen«, erklärt Pierre-François Rüedi, Projektleiter am CSEM. Prof. Daniel Rüfenacht, Facharzt für Radiologie bei der Klinikgruppe Hirslanden. sieht jedoch Potenzial: »Die Entwicklung der elektronischen Detektorkomponenten muss eine genauere Erfassung und Verarbeitung von Bildinformationen mit einer Geschwindigkeit ermöglichen, die der des menschlichen Auges entspricht.« (me)