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X-Fab profitiert von Digitalisierung: Guter Absatz von Elektronik für Autos und Medizintechnik

Der Erfurter Halbleiterhersteller X-Fab profitiert vom Trend zur Elektromobilität sowie der Digitalisierung in Industrie- und Medizintechnik. Der Umsatz im In- und Ausland stieg im zweiten Quartal um zwölf Prozent auf 155,5 Millionen US-Dollar (131 Millionen Euro).

Weiter auf Wachstumskurs: Auch für das laufende Jahr erwarten die AMA-Mitglieder mehr Umsatz. Bildquelle: © Pixabay

Aktien der X-Fab AG sind seit 2017 an der französischen Börse Euronext in Paris gelistet.

Im Kerngeschäft mit Schaltkreisen für Auto, Industrie und Medizin habe das Umsatzplus sogar 29 Prozent betragen, teilte eine Sprecherin des Unternehmens am Mittwoch auf Anfrage in Erfurt mit.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg um 48 Prozent auf 13,5 Millionen US-Dollar. Unter dem Strich blieb allerdings nur ein Quartalsgewinn von 1,5 Millionen US-Dollar. Die Sprecherin führte das vor allem auf Aufwährungseffekte durch den schwankenden Kurs des US-Dollars zum Euro zurück.

X-Fab ist auf Schaltkreise spezialisiert, die im Auftrag von Kunden gefertigt werden. Sie fungieren quasi als Schnittstellen zwischen der analogen und der digitalen Welt. In Erfurt werden nach Unternehmensangaben rund 800 Mitarbeiter beschäftigt, in Dresden 450. Das Unternehmen war in den vergangenen Jahren vor allem durch die Übernahme von Halbleiterfabriken gewachsen. Produktionsstätten werden in Frankreich, Malaysia und den USA betrieben. (me)