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E-Visite in der Palliativmedizin: Firmenkooperation kombiniert Falldokumentation und Telemedizin

Ab November ist die elektronische Visite von La-Well Systems in die Software ISPC von Smart-Q integriert. So können Ärzte palliativmedizinisch zu betreuende Patienten und deren Angehörige unmittelbar beraten und begleiten.

Diagnosen via Handy sind in Baden-Württemberg schon bald Realität. Bildquelle: © Pixabay

Die Erweiterung steht zunächst nur den rund 2.500 regelmäßigen Anwendern der ISPC-Software zur Verfügung.

Das Informationssystem Palliative Care (ISPC) ist als Rundumwerkzeug für die palliative Betreuung konzipiert. Die Software unterstützt Falldokumentation, Formularmanagement, Teameinsatzplanung und weitere Aspekte des Palliativalltags. Durch die Einbindung der elektronischen Visite (elVi) ist nun auch die direkte Videokommunikation möglich.

»Im palliativen Bereich sind Angehörige und Patienten auf eine schnellstmögliche, kompetente Unterstützung angewiesen«, erklärt Smart-Q Geschäftsführer Daniel Zenz. Diese könne nun noch effektiver erfolgen, da mit der Videosprechstunde der Arzt auch zu ungewöhnlichen Zeiten schnell reagieren kann. »Dies ist vor allem für ländliche Versorgungsregionen mit langen Anfahrtswegen wichtig.«

Ein kurzer virtueller Hausbesuch kann in vielen Situationen bereits Ängste entkräften  – auch außerhalb der gängigen Sprechstunden. Für die Integration der Videokommunikation spreche zudem, dass überhastete Krankenhauseinweisungen mit einer einfachen Möglichkeit zur Nachfrage verhindert werden können. Genau hier setzt elVi an. Die Erweiterung der ISPC soll somit die Versorgungssicherheit deutlich stabilisieren.

Komplizierter werde die Software dadurch nicht, als webbasierte Anwendung ist die elektronische Visite laut eigener Aussage leicht in die konzipierten Softwarepakete von Smart-Q zu integrieren. Auch die Abrechnung läuft weiterhin unverändert über den Softwareanbieter. (me)