Sie sind hier: HomeRubrikenMedizin 4.0 / Internet of Things

News, Produkte, Fachartikel zu Stromversorgungen, Batterien, Akkus, AC/DC-Wandler, DC/DC-Wandler, Energy Harvesting, Power Management, Wireless Power

D21-Digital-Index 2017/2018: Qualifizierungsbedarf im Gesundheitswesen steigt

Neben dringend benötigten Investitionen, die die Gesundheitsbranche in Deutschland weiterhin belasten, wird mit dem aktuellen D21-Digital-Index eine weitere Herausforderung offensichtlich: Die Digitalisierung der deutschen Gesellschaft nimmt nur langsam Fahrt auf. Das gilt auch für die Medizin.

Noch immer eignen sich die meisten Arbeitnehmer ihre digitalen Skills im privaten Bereich an. Bildquelle: © CHG-Meridian

Noch immer eignen sich die meisten Arbeitnehmer ihre digitalen Skills im privaten Bereich an.

Von der Vision Health 4.0 ist Deutschland noch weit entfernt, dennoch verändert die Digitalisierung die Möglichkeiten und Arbeitsweisen in Medizin und Pflege tiefgreifend. Zu diesem Ergebnis kommt CHG-Meridian angesichts des D21-Digital-Index 2017/2018. Im Gesundheitswesen werden digitale sowie medizinisch-technische interdisziplinäre Kompetenzen zunehmend zu Schlüsselqualifikationen für Ärzte und Pflegekräfte sowie für Krankenhausmanager und -mitarbeiter. »Gesundheitsversorger müssen einen größeren Beitrag zur weiteren Digitalisierung ihrer Mitarbeiter leisten, um zukunfts- und wettbewerbsfähig zu bleiben«, sagt Peter Krause, Head of Healthcare Sector Sales Germany bei CHG-Meridian. Angestellte würden sich digitale Skills nach wie vor überwiegend im privaten Bereich aneignen. »Dieses Potenzial müssen Arbeitgeber jetzt gezielt fördern.«

Dabei sei der sogenannte »Digital Workplace«  – also die Möglichkeit, mit vernetzten Geräten ortsunabhängig zu arbeiten – durchaus in den Köpfen angekommen. Das belegt auch der aktuelle Digital-Index der Initiative D21: So arbeitet bereits jeder Fünfte auch in virtuellen Teams, die nicht standortgebunden sind. Auch die Attraktivität mobiler Arbeitsformen steigt. Nur noch rund 20 Prozent geben an, sich dafür nicht zu interessieren. Zugleich schwindet die Sorge, durch mobiles Arbeiten in der Summe eine Mehrbelastung zu riskieren (minus 5 Prozentpunkte). Insgesamt sehen die Befragten in der Digitalisierung eindeutig einen Gewinn für ihren Beruf und insbesondere für neue Jobentwicklungen in ihrer Branche.

Mit Nutzungskonzepten für mobile Endgeräte und Systeme können Gesundheitsversorger in die Weiterbildung und Qualifizierung ihrer Mitarbeiter investieren. Ärzte und Pflegekräfte sowie Krankenhausmanager und -mitarbeiter können sich durch den Gebrauch neuer Technologien im privaten Raum mit mehr Ruhe und Sicherheit in unbekannte Thematiken, Applikationen und Trends einarbeiten. Durch den Ausbau digitaler Fähig- und Fertigkeiten lassen sich Effizienzpotenziale im Klinikalltag ausschöpfen. Zusätzlich steigern Mitarbeiterprogramme die Attraktivität von Gesundheitsversorgern als moderne Arbeitgeber. (me)