Sie sind hier: HomeRubrikenMedizin 4.0 / Internet of Things

News, Produkte, Fachartikel zu Stromversorgungen, Batterien, Akkus, AC/DC-Wandler, DC/DC-Wandler, Energy Harvesting, Power Management, Wireless Power

Start-ups vs. Big Player: Ohne KI und Datenanalyse kein wirtschaftlicher Erfolg

Die deutschen Start-ups sind sich einig: Ohne Künstliche Intelligenz (KI) und Datenanalysen ist der wirtschaftliche Erfolg deutscher Unternehmen bedroht. Jeweils 96% geben an, dass sowohl KI als auch Big Data eine große Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen haben werden.

Sieht so die Zukunft aus? Das würde sich zumindest eine große Mehrheit der Bevölkerung wünschen. Bildquelle: © Pixabay

Beim Thema KI bleiben Start-ups weiter Vorreiter

Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 300 deutschen Startups. Ein solch eindeutiges Ergebnis ist selten, unter Startups gibt es offenbar keine zweite Meinung: »Ohne den Einsatz von Künstlicher Intelligenz werden wir künftig keinen wirtschaftlichen Erfolg haben«, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. Die Politik, aber auch etablierte Unternehmen seien gut beraten, sich diese Einschätzung zu Herzen zu nehmen. »Wir begrüßen sehr, dass die Bundesregierung bei Künstlicher Intelligenz einen Schwerpunkt ihrer Technologie- und Wirtschaftspolitik setzen will« Jetzt sei wichtig, dass es schnell geht, zügig Programme entwickelt und dann umgehend von der Politik in die Praxis umgesetzt werden.

Die Einschätzung der Gründer spiegelt sich auch in der Praxis wider. So geben 3 von 5 (60 Prozent) an, dass sie Big Data und Datenanalysen in ihrem Start-up nutzen, 2 von 5 (43 Prozent) setzen Künstliche Intelligenz (KI) ein. Und diese Zahlen dürften weiter steigen, denn jedes dritte Startup (33 Prozent) plant oder diskutiert den künftigen Einsatz von KI, jedes Vierte (25 Prozent) den von Big Data. Zum Vergleich: In der Gesamtwirtschaft der Unternehmen ab 20 Mitarbeitern setzt nur rund jedes Vierte (28 Prozent) Datenanalysen ein und sogar nur 3 Prozent KI.

Auch die entsprechenden Planungen sind zurückhaltender als bei Startups. So wollen zwar 29 Prozent künftig Daten analysieren, aber gerade einmal 8 Prozent wollen KI nutzen. Berg: »Revolutionäre Technologien wie KI einzusetzen, ist für viele etablierte Unternehmen nicht einfach.« Oft stehen dem über Jahre und Jahrzehnte gewachsene Strukturen entgegen. Eine Antwort könnte lauten: Kooperation mit Start-ups. Sie bringen innovative Technologien und neue Ideen mit – und können helfen, frischen Wind durch die Unternehmen zu blasen. (me)