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Sicher durch das mIoT: Ultraschallgeräte als Einfallstore in Krankenhäusern

Die Sicherheitsforscher von Check Point warnen vor Sicherheitslücken in Ultraschallgeräten. Diese sind mit dem Krankenhausnetzwerk verbunden und enthalten Schwachstellen. Das Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Cyberangriffs auf Krankenhäuser und Hospitäler steigt dadurch.

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Solche Angriffe können zum Verlust und zur Weitergabe personenbezogener Daten führen, oder zur gefährlichen Manipulation der Behandlungen, indem Hacker die medizinischen Informationen eines Patienten über Medikamente, Dosierungen usw. ändern oder MRI-, Ultraschall- und Röntgen-Geräte übernehmen. Gesundheitsorganisationen müssen auf die zahlreichen Einstiegspunkte achten, die in ihrem Netzwerk vorhanden sind. Es ist jedoch unmöglich, jede dieser Schwachstellen zu erkennen. Darum sei es unerlässlich, dass Gesundheitsorganisationen über eine fortschrittliche Sicherheitslösung verfügen, um die unvermeidlichen Angriffe rechtzeitig zu erkennen.

Die Sicherheitsforscher von Check Point empfehlen deshalb eine Trennung der Patientendaten vom Rest des IT-Netzwerks. Diese Maßnahme ermöglicht den IT-Mitarbeitern im Gesundheitswesen eine klare Sicht auf den Netzwerkverkehr, um ungewöhnliche Bewegungen zu erkennen, die auf einen Verstoß oder eine Beeinträchtigung des IoMT-Geräts hinweisen könnten. Mit der Segmentierung verhindern Unternehmen, dass sich Datendiebstahl oder Verschlüsselung von Malware weiter im Netzwerk ausbreiten und isolieren so die Bedrohung. Schließlich sollte die Segmentierung auch für das Krankenhauspersonal gelten, das nur dann den Zugriff auf die Netzwerke haben sollte, wenn es diesen tatsächlich benötigt.

Vernetzte medizinische Geräte liefern Patienten und Dienstleistern von Krankenhäusern potentiell lebensrettende Informationen und ermöglichen einen effizienten Umgang mit diesen Informationen. Krankenhäuser sollten sich jedoch der Schwachstellen bewusst sein, die mit diesen Geräten einhergehen. Die Netzwerksegmentierung ist eine bewährte Methode, die es IT-Fachkräften im Gesundheitswesen ermöglicht würde, neue, wie digitale medizinische Lösungen anzunehmen und gleichzeitig eine weitere Sicherheitsebene für den Netzwerk- und Datenschutz zu schaffen – ohne die Leistung oder Zuverlässigkeit zu beeinträchtigen. (me)