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Digitalisierung des Gesundheitswesens: 20 Vorschläge für eine erfolgreiche Transformation

Digitale Transformation heißt Veränderung - logisch. Und doch bleiben vor allem im Gesundheitswesens die Rahmnbedingungen starr. So gelingt die Digitalisierung der Medizin nicht, findet auch der ZVEI und präsnetiert 20 Vorschläge dafür, wie es anders gehen kann.

Übergabe der Publikation durch Dr. Klaus Mittelbach (l.) und Hans-Peter Bursig (r.) an Jens Spahn. Bildquelle: © ZVEI

Übergabe der Publikation durch Dr. Klaus Mittelbach (l.) und Hans-Peter Bursig (r.) an Jens Spahn.

»Die Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft ist kein Selbstzweck, sondern dient dem Ziel, jedem Einzelnen die Gesundheitsversorgung anzubieten, die am besten zu seinem Gesundheitszustand und zu seinen Lebensumständen passt«, sagte ZVEI-Präsident Michael Ziesemer am Rande des ZVEI-Jahreskongresses 2019. Sie biete damit Antworten auf die Herausforderungen der demografischen Entwicklung und trägt zur langfristigen Finanzierbarkeit der Krankenversicherung in Deutschland sowie der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts bei.“»Die Umsetzung des digitalen Wandels gelingt nur, wenn es zusätzlich zu innovativer Medizintechnik auch eine Digitalisierung der Versorgungsprozesse, also eine gänzlich neue Herangehensweise an die Gesundheitsversorgung gibt.«

20 Vorschläge für eine erfolgreiche Digitalisierung der Gesundheitsversorgung

Für die Umsetzung der Digitalisierung hat der ZVEI 20 Vorschläge für eine erfolgreiche digitale Transformation der Gesundheitsversorgung vorgelegt: Dazu gehören ein gesetzlich definierter Rahmen für die Nutzung von personenbezogenen Daten sowie eine Vertrauensstelle für Gesundheitsdaten, damit eine freiwillige Weitergabe von Gesundheitsdaten (Datenspende) möglich wird. »Das aktuelle Datenschutzmodell in Deutschland passt weder zu einer datenbasierten Wirtschaft, noch zu einer digitalisierten Gesundheitsversorgung«, so Ziesemer. Zudem schlägt der ZVEI vor, alle Leistungserbringer gesetzlich dazu zu verpflichten, angemessene Cybersicherheitsmaßnahmen vorzunehmen, eine nationale Koordinierungsstelle eHealth einzurichten, ein Berufsprofil »Medical Data Scientist« zu entwickeln und eine öffentliche Debatte zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf das Solidarprinzip zu führen.

Um das Potenzial einer digitalisierten Gesundheitsversorgung zu heben, bedarf es aus Sicht des ZVEI einer Definition strategischer gesundheitspolitischer und gesamtgesellschaftlicher Ziele. »Diese müssen in einem eHealth-Zielbild festgelegt werden«, so Ziesemer. Erst dann könnten alle Beteiligten im Gesundheitssystem die richtigen Maßnahmen in den jeweiligen Bereichen umsetzen, die anschließend in Summe zum gewünschten Ziel führen.

 

Link-Tipp
Die Publikation „20 Vorschläge für eine erfolgreiche digitale Transformation der Gesundheitsversorgung“ finden Sie unter https://www.zvei.org/presse-medien/publikationen/20-vorschlaege-fuer-eine-erfolgreiche-digitale-transformation-der-gesundheitsversorgung/ 

 

(me)