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Datenaustausch statt Einbahnstraße: So werden Anästhesiearbeitsplätze interoperabel

Produkt | Demographische Daten aus der Patientenakte direkt am Anästhesiearbeitsplatz abrufen – das neue Clinical Assistance Package macht dies jetzt auf Dräger-Anästhesiegeräten möglich. Die Daten können direkt aus dem KIS übernommen werden, ohne sie händisch neu eingeben zu müssen.

Nahtloser und direkter Datenaustausch im OP: das neue Clinical Assistance Package (CAP) Bildquelle: © Dräger

Nahtloser und direkter Datenaustausch im OP: das neue Clinical Assistance Package (CAP)

CAP ermöglicht laut Hersteller den sicheren und nahtlosen Datenaustausch zwischen dem IACS (Infinity Acute Care System) Patientenmonitoring von Dräger, dem über einen Converter verbundenen Anästhesiegerät und dem KIS (Krankenhausinformationssystem).

Durch die bidirektionale Vernetzung erhalten Anästhesiearbeitsplätze im Operationssaal vernetzte Funktionalitäten. Grundlage des Clinical Assistance Package ist eine Vorstufe des 2019 verabschiedeten IEEE 11073-Standards für die Medizingerätekommunikation SDC (Service-oriented Device Connectivity). Er ist zu dem vorhandenen KIS-Standard HL7 kompatibel und ermöglicht so die Interoperabilität.

Abläufe optimieren

Zusätzlich helfe die Anwendung, Abläufe zu vereinfachen. Beispielsweise kann ein Alarm von jedem der verbundenen Geräte aus überprüft und für mehrere Geräte kollektiv stumm geschaltet werden. Das heißt, die auf den Patientenmonitoren und dem Anästhesiegerät angezeigte Uhrzeit stimmt mit dem Zeitsignal, das vom zentralen NTP (Network Time Protocol)-Server gesendet wird, stets überein. Eingriffe könnten so präziser dokumentiert und Einträge in die Patientenakten auf Basis der Systemzeit vorgenommen werden. (me)

Schlagworte: OP-Saal, Anästhesie, Datentransfer

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