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AMA-Mitglieder erwarten gute Entwicklung: Sensorik und Messtechnik mit deutlichem Umsatzwachstum

Die Sensorik und Messtechnik erwirtschaftete 2017 ein Umsatzplus von neun Prozent, die Investitionen stiegen um 18 %. Die Exportquote sank zeitgleich um sieben Prozentpunkte. Für 2018 rechnet die Branche mit weiter steigendem Umsatz, plant höhere Investitionen und setzt auf weiteren Personalausbau.

Weiter auf Wachstumskurs: Auch für das laufende Jahr erwarten die AMA-Mitglieder mehr Umsatz. Bildquelle: © Pixabay

Weiter auf Wachstumskurs: Auch für das laufende Jahr erwarten die AMA-Mitglieder mehr Umsatz.

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragte seine Mitglieder im Januar zur wirtschaftlichen Branchenentwicklung des Jahres 2017. Die Rückmeldungen der AMA Mitglieder zeigen eine deutlich positive Gesamtentwicklung der Branche. Für das laufende Jahr prognostiziert die Branche ein weiteres Umsatzwachstum von acht Prozent. Die AMA-Mitglieder planen die Investitionen um 13 % zu erhöhen, verglichen mit den Ergebnissen des Vorjahres. Aufgrund des positiven Ausblicks geben 80 % der teilnehmenden Firmen an, weitere Ingenieure einzustellen.

Die Grundstimmung basiert auf einer sehr positiven Umsatzentwicklung im vergangen Jahr, in dem die Branche ein kumuliertes Umsatzplus von neun Prozent erwirtschaftete, verglichen zum Vorjahr. Damit übertrafen die Verbandsmitglieder den bisherigen jährlichen Mittelwert von sechs Prozent Umsatzwachstum deutlich. Die insgesamt gute wirtschaftliche Entwicklung spiegele sich besonders klar in der hohen Investitionsfreude der Branche wider. AMA-Mitglieder investierten vergangenes Jahr 18 % mehr als im Vorjahr.

Steuerliche Forschungsförderung bundesweit

Einzig die Exportquote der Branche zeigte sich rückläufig im vergangen Jahr, sie sank um sieben Prozentpunkte, verglichen mit dem Vorjahresergebnis. Besonders betroffen, die Exportquote ins mitteleuropäische Ausland mit einem Minus von sechs Prozentpunkten. Es scheint, als erwirtschafteten die AMA-Mitglieder einen guten Teil der steigenden Umsätze im derzeit boomenden deutschen Markt.

Im Zeitalter der Digitalisierung gelten Sensoren und Sensorsysteme als Schlüsseltechnologie für den Industriestandort Deutschland. Die überwiegend mittelständisch geprägte Branche investierte bereits stark in Forschung und Entwicklung, wäre aber laut Umfrage bereit, mehr zu investieren, wenn in Deutschland eine bundesweite steuerliche Forschungsförderung eingeführt würde. 66 % befürworteten eine Einführung und 40 % der teilnehmenden Unternehmen würden die eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bei steuerlicher Förderung erhöhen. (me)

 

 

Umsatzentwicklung Sensorik und Messtechnik Bildquelle: © AMA

Umsatzentwicklung Sensorik und Messtechnik