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Brust-CT-Scanner nu:view: AB-CT Advanced Breast-CT erhält CE-Zertifikat

AB-CT präsentiert mit nu:view den laut eigener Aussage weltweit ersten Brust-CT-Scanner, der auf Spiral-CT-Technologie basiert. Unmittelbar nach Erlangung des CE-Zertifikats für wurde der Patientenbetrieb am Universitätsspital Zürich (USZ) aufgenommen und die ersten Aufnahmen erstellt.

nu:view ist laut hersteller der erste Brust-CT-Scanner, der auf Spiral-CT-Technologie basiert. Bildquelle: © AB-CT

nu:view ist laut hersteller der erste Brust-CT-Scanner, der auf Spiral-CT-Technologie basiert.

Trotz modernster Technologie und gut ausgebildeter Radiologen gilt die frühzeitige und verlässliche Brustkrebsdiagnose weiterhin als Herausforderung. Laut Deutschem Krebsforschungszentrum Heidelberg wird in Deutschland aktuell jedes Jahr bei ungefähr 69.000 Frauen die Diagnose Mammakarzinom gestellt, knapp 18.000 Frauen sterben daran. Herkömmliche Diagnoseverfahren sind etabliert, aber nicht immer verlässlich. 3D-Aufnahmen mit hoher isotroper Auflösung hingegen bieten signifikante Vorteile.

»nu:view zeichnet sich durch eine sehr hohe Bildauflösung bei niedriger Strahlendosis und eine kurze Aufnahmezeit aus«, erläutert Benjamin Kalender, CEO bei AB-CT. Um die bestmögliche Bildqualität bei höchster Dosiseffizienz zu erreichen, setze das Unternehmen beim Detektor auf modernste Single Photon Counting Technologie. Im Gegensatz zur herkömmlichen Szintillation wird bei dem Geräte durch den Einsatz von Detektoren aus Cadmiumtellurid (CdTe) jedes Röntgenphoton direkt in einen elektrischen Impuls umgewandelt.

Erste Aufnahmen überzeugen

Bei einem Umlauf um die weibliche Brust werden 2.000 Projektionen erstellt, ein kompletter Scan dauert so nur sieben bis 12 Sekunden – und das bei einer sehr geringen Strahlendosis ohne Kompression der Mamma. Dadurch wird den Patientinnen ein hoher Komfort bei der Untersuchung geboten. »Erstmals bieten wir mit nu:view die Möglichkeit, mit nur einer Aufnahme alle Teile der weiblichen Brust in echter 3D-Darstellung aufzunehmen, sowohl das Weichgewebe wie auch die Verkalkungen«, so Kalender.

Prof. Dr. Andreas Boss, Leitender Arzt im Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie ist ebenfalls überzeugt: »Die dreidimensionalen, überlagerungsfreien Aufnahmen erleichtern im Vergleich zur Mammografie den Nachweis von Mikrokalzifikationen erheblich. Die kompressionsfreie Untersuchung erhöht nicht nur den Komfort für die Patientin, sie reduziert auch die Anzahl zusätzlicher Ultraschallaufnahmen.« (me)