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Smarte Kleidung für den Alltag: Detaillierte Bewegungserfassung mit intelligenten Textilien

Xenoma, Wearhealth (TU Kaiserslautern) und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) starten eine Kooperation, die »smarte« Kleidung mit Motion Capturing-Technologie kombiniert. Die tragbare Sensorik soll sich für verschiedene Anwendungen in Gesundheit und Industrie eignen.

Die Smart Pan erfasst die Körperbewegungeno hne Magnetometer. Bildquelle: © Wearhealth

Die Smart Pan erfasst die Körperbewegungeno hne Magnetometer.

Das System beinhaltet von DFKI und Wearhealth entwickelte Sensorkalibrierungs- und magnetometerfreie Bewegungserfassungsalgorithmen und verknüpft diese mit der sensorischen »e-Skin«-Kleidung von Xenoma. Dies ermögliche eine Vielzahl von Anwendungen in den Bereichen Rehabilitation, Sport, Arbeitssicherheit und überall dort, wo eine detaillierte und robuste Bewegungserfassung nützlich sein kann.

Für den ersten Schritt der Zusammenarbeit entwickelte Xenoma eine sensorische Hose, die »Smart Pants«, mit sieben sechsachsigen Sensoreinheiten (IMUs), um die verschiedene Arten von sich wiederholenden und schnellen Bewegungen des Benutzers kontinuierlich zu erfassen. Dabei werden, im Gegensatz zu üblichen inertialen Ansätzen, keine Magnet-Sensoren (Magnetometer) verwendet. Das System ist somit robust gegenüber Veränderungen des lokalen Magnetfeldes, die beispielsweise durch Maschinen und Anlagen verursacht werden können.

Die »Smart Pants« wird vom 8. bis 11. Januar 2019 auf dem Xenoma-Stand auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, NV, präsentiert.

(me)

 

Die Hose lässt sich wie eine normale Sporthose tragen. Bildquelle: © Xenoma

Die Hose lässt sich wie eine normale Sporthose tragen.