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Herzmonitor Biomonitor III: Herzrythmusstörungen telemedizinsch überwachen

Biotronik gibt die Markteinführung seines Herzmonitors Biomonitor III in der CE-Region bekannt. Das Gerät soll es ermöglichen, unregelmäßige, seltene und langanhaltende Rhythmusstörungen zu diagnostizieren und so helfen, die Ursache von ungeklärten Synkopen und Schlaganfällen zu finden.

Der Biomonitor III lässt sich in einem Schritt injizieren. Bildquelle: © Biotronik

Der Biomonitor III lässt sich in einem Schritt injizieren.

Der Biomonitor ist deutlich (60%) kleiner als sein Vorgänger und sei somit komfortabler für Patienten. Er lässt sich in nur einem Schritt unter die Haut injizieren bietet damit sehr Voraussetzungen auch ambulant eingesetzt werden zu können. Sein »BIOvector Design« sorge für hochauflösende Signale und gut sichtbare R- und P-Wellenamplituden. Durch die Speicherverwaltung wird verhindert, dass relevante Episoden überschrieben werden und so wichtige Informationen verloren gehen.

Mit dem Home Monitoring kann der Herzrhythmus der  Patienten telemedizinisch über mehrere Jahre überwacht werden. Durch die automatische Kopplung, Initialisierung und Datenübertragung ist keine aktive Beteiligung des Patienten erforderlich. Erstmalig erhält der Patient die Möglichkeit, seine Symptome über eine Patienten-App zu dokumentieren und mit dem Arzt zu teilen.

Hintergrund

Weltweit leiden etwa 33,5 Millionen Patienten an Vorhofflimmern, der häufigsten Herzrhythmusstörung. Vorhofflimmern erhöht nicht nur das Schlaganfallrisiko um das Fünffache, es verdreifacht auch das Herzinsuffizienzrisiko und ist mit einer deutlich höheren Mortalität verbunden.

Besteht der Verdacht einer kardialen Ursache, ist eine frühzeitige und zuverlässige Suche nach Herzrhythmusstörungen somit immens wichtig, um das Risiko für Schlaganfälle und Herzinsuffizienz durch eine entsprechende Behandlung zu senken.

Hier geht’s direkt zur Produktinformation beim Hersteller

 

(me)