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Optische Kohärenztomographie: Tiefe Gefäßeinblick dank Licht

Vokabel der Woche | Die optische Kohärenztomographie (OCT) gehört zu den bildgebenden Verfahren und wird unter anderem in der Onkologie und Augenheilkunde verwendet. Es handelt sich um eine nichtinvasive, kontaktlose Methode zur Erstellung optischer Schnittbilder.

Die Optische Kohärenztomografie, kurz OCT, ist ein Diagnoseverfahren, das vorwiegend im medizinischen Bereich angewendet wird. Bildquelle: © Pixabay

Die Optische Kohärenztomografie, kurz OCT, ist ein Diagnoseverfahren, das vorwiegend im medizinischen Bereich angewendet wird.

Englisch: optical coherence tomography, OCT

 

Grundlagen

Die technische Grundlage der optischen  Kohärenztomographie (kurz OCT) ist Licht mit geringer Kohärenzlänge in Kombination mit einem Interferometer. Ziel ist es, 2- und 3-dimensionale Aufnahmen aus streuenden Materialien in Mikrometerauflösung zu erhalten. Die Stärke der OCT liegt in ihrer großen Eindringtiefe von bis zu 3 mm bei gleichzeitig hoher Auflösung.

Indikationen (Anwendungsgebiete)

Die optische Kohärenztomographie kommt unter anderem in folgenden Bereichen zum Einsatz:

Funktionsprinzip

Das Funktionsprinzip der optischen Kohärenztomographie ähnelt dem der Ultraschallbildgebung, beide Methoden beruhen auf Reflexion. Im Gegensatz zur Ultraschallbildgebung arbeitet OCT jedoch mit Licht und nicht mit Schallwellen.

Schlagworte: Diagnostik, (med.) Bildverarbeitung, Optische Kohärenztomographie, Augenheilkunde