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Umsätze bleiben hinter den Erwartungen: Nokia stellt Gesundheitsgeschäft auf den Prüfstand

Nachdem die vernetzten Waagen, Blutdruckmesser und Uhren bisher nur überschaubare Umsätze einbrachten, hat Nokia für den Medizinbereich eine »Überprüfung strategischer Optionen« angekündigt. Erste Konsequenzen zog der Konzern bereits im vergangenem Jahr.

Armbanduhr mit Aktivitäts- und Herzfrequenzfunktion Bildquelle: © Nokia

Armbanduhr mit Aktivitäts- und Herzfrequenzfunktion

Nokia hatte 2016 den französischen Spezialisten für vernetzte Gesundheitsgeräte Withings für 170 Millionen Euro gekauft. Der Withings-Gründer und -Chef Cedric Huthings wurde als Chef der neuen Konzern-Sparte eingesetzt, der Name Withings musste jedoch der Marke Nokia weichen. Das Geschäft kam bisher aber nicht so recht in Gang.

Nokia veröffentlicht zwar keine genauen Zahlen zu der Sparte, aber die Bereiche Gesundheit und digitale Medien zusammen kamen im vergangenen Jahr nur auf einen Umsatz von 52 Millionen Euro. Dabei seien die Erlöse im Gesundheitsgeschäft im wichtigen Weihnachtsquartal im Jahresvergleich gesunken, hieß es.

Bereits im dritten Quartal 2017 hatte Nokia die Umsatzerwartungen für die Sparte gesenkt und deshalb 141 Millionen Euro auf den Firmenwert abgeschrieben. Damals hieß es aber noch, man wolle mit einem »fokussierteren und wendigeren Gesundheitsbereich« bei Verbrauchern und Medizinern punkten. (me)