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Dunkermotoren auf der HMI 2018: Smarte Motoren für die Medizintechnik

Im Krankenhaus und der Arztpraxis von morgen verschwimmen die Grenzen zwischen Betriebs- und Planungssoftware, Steuerungen und Geräten zunehmend. Diese Entwicklung basiert auf dem Internet der Dinge, zu welchem auch Elektromotoren mit den entsprechenden Kommunikations-Schnittstellen gehören.

Anwendung Mobile X-Ray orbital: BG 42 mit einem PLG 42. Bildquelle: © Dunkermotoren

Anwendung Mobile X-Ray orbital: BG 42 mit einem PLG 42.

Durch den erhöhten Vernetzungsgrad, den Einsatz cloudbasierter Plattformen und die Dezentralisierung von Rechnerleistung entstehen ganz neue Möglichkeiten hinsichtlich Analyse und Nutzung, der vom Motor zur Verfügung gestellten Daten, sowie der Nutzung des Motors selbst für autonom ausgeführte Aufgaben. In einigen Anwendungen kommen die häufig eingesetzten bürstenbehafteten Gleichstrommotoren an ihre Grenzen, wodurch sich die Nachfrage nach bürstenlosen Antrieben stetig erhöht.

Bürstenlose Antriebe zeichnen sich durch quasi verschleißfreien Lauf aus, wodurch sich die bereits gute Lebensdauer von bürstenbehafteten Gleichstrommotoren noch einmal deutlich verlängert. Durch längere Wartungsintervalle der Geräte lassen sich somit die Betriebskosten verringern. Außerdem reduziert sich das Geräuschniveau der Motoren deutlich. Forderungen wie Condition Monitoring, Zuverlässigkeit, Safety & Security führen darüber hinaus zu intelligenten Antrieben. Beim BLDC-Motor von Dunkermotoren (Halle 15/Stand D10) mit integrierter Elektronik ist serienmäßig ein Temperatursensor eingebaut. Die Steuerelektronik überwacht die Temperatur permanent und schützt den Motor vor Überhitzung und somit vor dem Ausfall. Die integrierte Elektronik kann neben der Steuerung des Motors auch Aufgaben wie Datenmonitoring übernehmen. Dies ermöglicht eine präzise Auswertung der Fahrwege.

Darüber hinaus können zuvor definierte Ereignisse von der Motorelektronik überwacht werden wie bspw. Erhöhung der Reibung/ Verschleißerkennung. So werden Abweichungen sofort erkannt und ermöglichen Präventivmaßnahmen, um Stillstandzeiten zu vermeiden. Ist-Werte im Feld können so einfach und bequem analysiert werden. Außerdem können definierte lokale Fahrprofile auf dem Motor abgelegt werden, die auf lokale Eingänge reagierend selbstständig ablaufen und nur zur Rückmeldung oder bei Störung mit übergeordneten Systemen kommunizieren.

Intelligente bürstenlose Antriebe sind weit mehr als nur eine Zukunftsvision und bieten schon heute interessante neue Möglichkeiten im Bereich der Medizintechnik. Besonders die längere Lebensdauer im Vergleich zu bürstenbehafteten Gleichstromantrieben und die optionalen zusätzlichen Features einer integrierten Elektronik zählen dabei zu den größten Vorteilen.