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MedTech-Vertriebskonferenz 2018: »Der MedTech-Vertrieb der Zukunft ist lösungsorientiert«

Krankenhäuser und Medizinprodukte-Unternehmen werden künftig Geschäfts- und Wertschöpfungspartner werden, um gemeinsam an der Optimierung der Versorgungsprozesse zu arbeiten. Das ist die gemeinsame Vision der rund 200 Teilnehmer der 4. MedTech-Vertriebskonferenz von MedInform.

Teilnehmer der 4. MedTech-Vertriebskonferenz Bildquelle: © BVMed

Teilnehmer der 4. MedTech-Vertriebskonferenz

Die Medizintechnik-Branche befindet sich durch die Digitalisierung, die Veränderungen im Klinikmarkt und neue regulatorische Anforderungen in einem Umbruch. Um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, müssen sich die MedTech-Unternehmen dabei vom reinen Produktlieferanten zum Lösungsanbieter wandeln. Das ist die gemeinsame Vision der Experten aus Klinik und Industrie der 4. MedTech-Vertriebskonferenz von MedInform am 18. September 2018 in Düsseldorf mit rund 200 Teilnehmern. MedInform ist der Informations- und Seminarservice des BVMed.

»Bei den Servicelösungen gehe es dabei immer um einen Mehrwert, nicht nur für den Kunden durch Prozessverbesserungen, sondern vor allem um einen individuellen Mehrwert für die Patienten«, so Dr. Dirk Ghadamgahi von Johnson & Johnson Medical. Unternehmen seien auf der Gewinnerseite, wenn sie das Ergebnis für den Patienten verbessern, und gleichzeitig die Prozesskosten in der Versorgung reduzieren.

Die Unternehmen könnten ihr Expertenwissen einbringen, um die unterschiedlichen Behandlungsergebnisse der Kliniken und Ärzte anzugleichen und zu verbessern, betonte Dr. Jens Deerberg-Wittram von Boston Consulting. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen der MedTech-Branche biete sich in der Zusammenarbeit mit Start-ups eine große Chance, ein von Unternehmergeist geprägtes Handeln in der Mitarbeiterschaft zu entfachen, so Darius Moeini von NUMA Berlin.

Von der Klinikseite betonten Adelheid Jakobs-Schäfer von den Sana Kliniken und Stefan Krojer von den Johannitern die Bedeutung von Lieferanten als strategische Partner, um »gemeinsam mit dem Einkauf die Medizin, Wirtschaftlichkeit und Innovationen zu fördern«. Das Ziel von neuen Systempartnerschaften im digitalen Zeitalter sei es, gemeinsam mit den Versorgungspartnern Prozesse zu optimieren, Wirtschaftlichkeitsreserven zu heben, Innovationen zu fördern – und damit gemeinsam die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern, fasste Konferenz-Moderator und BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt die Erkenntnisse zusammen. (me)