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hub.berlin 2019: Mehr als 8000 Teilnehmer und 350 Sprecher auf 11 Bühnen

Mit über 8000 Besuchern verdoppelte die hub.berlin in diesem Jahr ihre Teilnehmerzahl. Unter den Rednern waren die Bundesministerinnen Katarina Barley, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, Telekom-Chef Timotheus Höttges und der EnBW-CEO Frank Mastiaux sowie zahlreiche Startup-Gründer.

Auf der hub.berlin, die am Donnerstag zu Ende ging, waren Unternehmen und Start-ups sowie Vertreter aus der Politik zusammengekommen. Bildquelle: © Facebook/hub.berlin

Auf der hub.berlin, die am Donnerstag zu Ende ging, waren Unternehmen und Start-ups sowie Vertreter aus der Politik zusammengekommen.

Zu den thematischen Schwerpunkten zählten unter anderem Künstliche Intelligenz, Internet of Things und Blockchain sowie die Digitalisierung des Gesundheitswesens und vernetzte Mobilität. Unter dem Dach der hub.berlin fand unter anderem der Big-Data.AI Summit statt, Europas größte Konferenz zu Künstlicher Intelligenz und der Daten-Ökonomie. Beim Innovators‘ Pitch stellten Gründer ihre Geschäftsideen in den Kategorien Digital Learning & EdTech, Digital Mobility und Digital Supply Chain vor.

Beim EU-Policy-Pitch stellten Kandidaten für das Europaparlament ihre Programme für eine europäische Digitalpolitik vor. Insgesamt waren 1000 Startups bei der hub.berlin mit dabei. Auf einem Marktplatz präsentierten rund 100 Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen neueste Technologien, Prototypen und Forschungsergebnisse unter anderem aus den Bereichen Robotik und Smart Health. Im Digital Arts Lab stellten zwölf Grenzgänger zwischen Technologie und Kunst ihre Arbeiten vor und ermöglichten den Besuchern einen Blick über den Tellerrand.

Künstliche Intelligenz: »Nicht Antwort auf alle Fragen«

Künstliche Intelligenz ist das große Schlagwort, das Unternehmen und Industrien in allen Branchen umtreibt. Doch überbordende Erwartungen würden zur Desillusionierung führen, sagte Stephen Brobst, Technik-Chef des amerikanischen Big-Data-Spezialisten Terradata, auf dem Digital-Festival hub.berlin. Auch um Deep Learning gebe es aktuell viel Hype, es könne aber ein ähnliches Schicksal erleiden. »Viele sagen, wir haben damit die Antwort, wo ist die Frage«, sagte der einstige Technikberater von Ex-US-Präsident Barack Obama. Doch auch Deep Learning sei nicht die Antwort auf alle Fragen.

Deep Learning könne heute genutzt werden, um wichtige Probleme zu lösen. »Aber es ist nicht immer das beste Werkzeug für alles.« In manchen Fällen seien die Erwartungen einfach überhöht. In drei Bereichen sieht Brobst allerdings einen wertvollen Nutzen: Im Einzelhandel, in der Betrugserkennung und in der Medizin. So könne eine vorhersehende Analyse von Kundenwünschen einen hohen Mehrwert liefern, ebenso die KI-gestützte Diagnose bei Krankheiten. Im digitalen Zahlungsverkehr würden traditionell nur 40 Prozent Betrugsfälle als solche erkannt. Mit Deep Learning lasse sich die Aufdeckungsrate um 50 Prozent erhöhen. Transparenz sei in allen Fällen aber oberstes Gebot. (dpa/me)

Mit über 8000 Besuchern hat die hub.berlin in diesem Jahr ihre Teilnehmerzahl mehr als verdoppelt und einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnet. Unter den Rednern waren die Bundesministerinnen Katarina Barley (Justiz und Verbraucherschutz) und Anja Karliczek (Bildung und Forschung), Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, Telekom-Chef Timotheus Höttges und der EnBW-CEO Frank Mastiaux sowie zahlreiche Startup-Gründer wie Daniel Krauss, Co-Founder von FlixMobility, Yvonne Mertens, CEO von Athion und Bastian Nominacher, Co-Founder von Celonis. Insgesamt traten auf den elf Bühnen mehr als 350 Sprecher auf.  »Wir brauchen in Deutschland Digitalisierung zum Anfassen. Die hub.berlin hat gezeigt, was mit neuen Technologien wie KI oder Blockchain heute schon möglich ist und wohin die Reise morgen geht«, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg.

Die nächste hub.berlin findet am 1. und 2. April 2020 statt.