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Sprechstunde am Mittwoch: eHealth: Mit Risiken und Nebenkosten

Das Geschäft mit Wearables beziehungsweise mit eHealth boomt. Die Frage ist nur: Wer profitiert am meisten davon? Denn neben der Gesundheit der Anwender steht viel zu oft auch der Zusatzprofit der Unternehmen im Fokus.

Melanie Ehrhardt, Redakteurin Medizin+elektronik Bildquelle: © Weka

Melanie Ehrhardt, Redakteurin Medizin+elektronik

Liebe Leser,

das Geschäft mit Wearables boomt: Laut IDC soll der Markt bis Ende 2023 auf 279 Millionen Euro anwachsen. Ein wichtiger Treiber sei vor allem das Gesundheitswesen. »Wearables spielen bei der digitalen Gesundheit eine immer wichtigere Rolle, indem sie ständig Patientendaten sammeln und den Patienten gleichzeitig die Möglichkeit zur Selbstkontrolle geben«, sagt Ramon T. Llamas, Forschungsdirektor des Wearables-Teams von IDC.

Das ruft natürlich auch Unternehmen abseits der Medizin auf den Plan. Denn auch Amazon, Apple und Co. wollen ihr Stück vom Kuchen abhaben. Das ist nicht wirklich neu. Aber L’Oreal? Das hat mich dann doch etwas überrascht. Der Kosmetikkonzern bringt in den USA einen Sensor auf den Markt, der seine Trägerin vor zu viel Sonneneinstrahlung warnen soll. Vor allem aber soll »My Skin Track UV« Umsatz generieren: Er gibt den Nutzern nämlich auch den ein oder anderen Kauf-Tipp.

Das Geschäft mit Wearables beziehungsweise mit eHealth boomt. Die Frage ist nur: Wer profitiert am meisten davon? Prof. Dr. Oliver Hayden und Prof.Dr.  Martin Halle, beide TU München, haben in unserem Videointerview darauf eine ganz klare Antwort.

Viel Spaß beim Lesen und Anschauen!

Melanie Ehrhardt


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