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Sprechstunde am Mittwoch: Die dreckige Seite der Medizintechnik

Auch die Medizintechnik hinterlässt ihre Spuren in der Umwelt. Kunststoff-Schienen beispielsweise, die zur Behandlung von Knochenbrüchen eingesetzt werden, erzeugen jährlich bis zu 150 Tonnen Müll. Der Großteil davon wird in Deponien entsorgt und verbrannt.

Melanie Ehrhardt, Redakteurin Medizin+elektronik Bildquelle: © Weka

Melanie Ehrhardt, Redakteurin Medizin+elektronik

Liebe Leser,

heute möchte ich mit Ihnen über ein wirklich ernstes Thema sprechen: Müll! Denn auch die Medizintechnik hinterlässt ihre Spuren in der Umwelt. Kunststoff-Schienen beispielsweise, die zur Behandlung von Knochenbrüchen eingesetzt werden, erzeugen jährlich bis zu 150 Tonnen Müll. Der Großteil davon wird in Deponien entsorgt und verbrannt.

Man könnte jetzt die Menschen bitten, sich nicht mehr die Knochen zu brechen. Das halte ich jedoch nicht wirklich für zielführend. Schienen weglassen? An der frischen Luft heilen Wunden ja eh viel besser. Na gut, auch das ist wahrscheinlich nicht die Lösung. Dann also am Kopf der Schlange angreifen: Die Schienen lassen sich nämlich auch aus Biokunststoffen herstellen und dadurch nach Gebrauch kompostieren.

Viel Spaß beim Lesen!

Melanie Ehrhardt


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