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Sprechstunde am Mittwoch: Der Fehler im System ist männlich

Fast 50 Porzent der Patienten werden ignoriert. Warum? Weil sie Frauen sind und die spielen in der medizinschen Forschung kaum eine Rolle. Denn viele Medikamente werden fast ausschließlich an Männern getestet. Dabei lassen sich geschlechterspezifische Therapien vergleichsweise einfach entwickeln.

Melanie Ehrhardt, Redakteurin Medizin+elektronik Bildquelle: © Weka

Melanie Ehrhardt, Redakteurin Medizin+elektronik

Liebe Leser,

Frauen machen fast die Hälfte der Weltbevölkerung aus, in manchen Ländern leben sogar mehr Frauen als Männer. Sprich: Auch etwa 50 Prozent der Patienten sind weiblich. Doch in der medizinischen Forschung spielen sie kaum eine Rolle. Viele Medikamente werden fast ausschließlich an Männern getestet. Das ist nicht nur ungerecht, sondern fahrlässig.

Denn bei beiden Geschlechtern können sich die Symptome und der Verlauf vieler Krankheiten unterscheiden – und die Wirkung von Medikamenten. Bei Frauen kommt es häufiger zu unerwünschten Nebenwirkungen. Viele Therapien, die bei Männern Wirkung zeigen, schlagen bei ihnen nicht an. Diese Unterschiede sind bekannt, werden bis heute aber viel zu wenig berücksichtigt. Das muss sich ändern! Eine relativ simple Methode dafür bieten »Organ-on-a-Chip«-Systeme.

Viel Spaß beim Lesen!

Melanie Ehrhardt

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