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Vokabel der Woche: Radiologie (»Strahlen(heil)-kunde«)

Glossar | Die (medizinische) Radiologie, im engeren Sinne auch Strahlenheilkunde genannt, ist das Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Anwendung elektromagnetischer Strahlen und mechanischer Wellen zu diagnostischen, therapeutischen und wissenschaftlichen Zwecken befasst.

Die Bedieinung mit Handschuhen erfordern spezielle Display-Techniken. Bildquelle: © zeremskimilan/fotolia

Der entsprechende Facharzt für Radiologie wird als Radiologe bezeichnet.

Synonym: Röntgenologie

von lateinisch: radiare - strahlen; altgriechisch: logos - Lehre

Englisch: radiology

 

Definition

Die Radiologie ist ein medizinisches Fachgebiet, das alle Bereiche der Bildgebung zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken umfasst.

Während in der medizinischen Bildgebung früher in erster Linie Röntgenstrahlung und für sie empfindliche Filme zum Einsatz kamen - daher die Fachbezeichnung, gehören zur Radiologie heutzutage mehrere verschiedene Bildgebungsverfahren wie Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT) oder Ultraschall (US).

Unterteilung nach Schwerpunkt/Organsystemen

  • Thoraxradiologie
  • Abdominelle Radiologie
  • Muskoloskelettale Radiologie
  • kardiovaskuläre Radiologie
  • gynäkologische Radiologie
  • urogenitale Radiologie
  • interventionelle Radiologie
  • Neuroradiologie
  • Kinderradiologie

Facharztausbildung

Um nach einem absolvierten Medizinstudium in Deutschland die Bezeichnung Facharzt für Radiologie zu erwerben, bedarf es einer fünfjährigen Weiterbildungszeit. Auf die Weiterbildung anrechenbar sind:

  • 12 Monate in einem Schwerpunktgebiet (Kinderradiologie, Neuroradiologie
  • 12 Monate in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung

Der Weiterbildungsinhalt zur Erlangung des Facharzt wird über die jeweils zuständigen Ärztekammern definiert: Es ist der Nachweis einer bestimmten Anzahl selbständig durchgeführter Untersuchungen bei Kindern, Erwachsenen und in der Neuroradiologie zur Zulassung zur Facharztprüfung nötig. (me)