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Sprechstunde am Mittwoch: Endzeitstimmung in der Radiologie

Editorial | War es das jetzt für den Radiologen? Ja, sagen KI-Experten. Dabei geht es in der Radiologie nicht nur darum, auf Bildern etwas zu erkennen. Wer das als Radiologe verstanden hat, wird auch zukünftig nicht ohne Job dastehen, evnetuell ergeben sich sogar zusätzliche Einnahmequellen.

Die Bedieinung mit Handschuhen erfordern spezielle Display-Techniken. Bildquelle: © zeremskimilan/fotolia

Was müssen zukünftige Radiologen mitberingen?

Liebe Leser,

Ende 2016 sorgte Geoffrey Hinton, britischer Informatiker und Kognitionspsychologe, für Aufsehen. Seiner Meinung nach, sollte man die Ausbildung von Radiologen einstellen, da sie bald durch Künstliche Intelligenz ersetzt werden. Seine damaligen Worte haben eine heftige Debatte unter Radiologen ausgelöst, auf Jobsuche musste sich bis heute aber wohl kaum einer machen.

Denn Fakt ist: Künstliche Intelligenz kann viel, aber bestimmt nicht alles. Bei leichten Fällen spielt sie sicher ihre Stärken aus, aber bei Befunden außerhalb ihrer Muster kommen die Algorithmen schlichtweg an ihre Grenzen. Ich sag nur: »IBM Watson«. Hier muss dann doch der menschliche Radiologe ran. Am Ende wird es sicherlich ein Miteinander, bei dem schlaue Algorithmen dem Menschen vor allem Zeit freiboxen. Zeit, die er anderweitig nutzen kann. Zum Beispiel für eine zusätzliche Einnahmequelle – wenn schon überflüssig, dann doch wenigstens mit einem finanziellen Polster.

Viel Spaß beim Lesen!

Melanie Ehrhardt
Redakteurin Medizin+elektronik

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Sprechstunde am Mittwoch
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