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Medical Electronics Conference: eMEC bringt Mediziner und Elektroniker zusammen

Veranstaltung | Die zweite Auflage der eMEC brachte erneut Mediziner und Elektroniker zusammen. Rund 80 Innovationstreiber aus der Medizintechnik diskutierten über aktuelle Herausforderungen und zukünftige Trends in der medizinischen Versorgung.

Der Early-Bird-Rabatt für die eMEC gilt noch bis zum 14. Oktober 2019. Bildquelle: © Messe München

Die zweite Auflage der electronica Medical Electronics Conference fand am 14. November 2019 im ICM München statt.

Wie lassen sich Patientendaten verantwortungsvoll nutzen, um Forschung und Entwicklung voranzubringen? Wie kann der Patient selbst zum Fortschritt beitragen? Wie verändern digitale Innovationen und Lösungen die Diagnostik und Therapie von morgen? Das diesjährige Motto »The Future of Global Health« versprach spannende Vorträge, visionäre Ausblicke und konkrete Lösungsansätze zu den zukunftsweisenden Themen rund um die medizinische Versorgung. 

Daten sinnvoll erheben und zielgerichtet nutzen

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Univ.- Prof. Dr. Billy Sperlich von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. In seinem Vortrag »24h-monitoring to improve health & performance« ging er der Frage nach, warum wir (noch) nicht auf dem Weg zur präzisen Gesundheit sind und welche Rolle die Sportmedizin dabei spielen kann. Dabei geht es Sperlich nicht darum, blind Daten zu sammeln. Denn welche Parameter am Ende wichtig sind, hängt vor allem vom Patienten ab und welche Ergebnisse man erhalten möchte. 

Hausaufgaben für Prothesen-Hersteller

Ein Highlight in diesem Jahr war auch der Vortrag von Michel Fornassier, der den Teilnehmern einen Einblick in das Leben mit einer bionischen Prothese gab. Dabei wurde eines ganz deutlich: Moderne Medizintechnik hat auch die Aufgabe, gesellschaftliche Hürden zu überwinden. Um Kindern Mut zu machen und Vorurteile abzubauen, hat Fornassier sein alter Ego »Bionicman« ins Leben gerufen. Aber auch ein Superheld kann sich nicht um alles kümmern. Denn auch eine bionische Handprothese wie sie Fornassier selbst trägt, verfügt nur über 15 Prozent der Mobilität einer menschlichen Hand. Hinzu kommt, dass die Prothesen laut sind und in ihren Bewegungen sehr langsam. Auch bei der Akkuleistung überzeugen sie nicht: Denn damit Fornassier seine knapp zwei Kilokramm schwere Prothese drei Stunden nutzen kann, muss er sie acht Stunden laden. 

Die Highlights der eMEC 2019 auf einen Blick

  • Eröffnung durch Univ.- Prof. Dr. Billy Sperlich
  • Keynotes von Michel Fornassier (Bionicman) und Markus Bönig (Vitabook)
  • Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Wieland Voigt (Nanovation-GS), Christoph Kämmerer (Analog Devices), Reinhard Keil (arm) und Prof. Dr. Oliver Hayden (Heinz-Nixdorf-Professur für Biomedizinische Elektronik)

Weitere Informationen zur eMEC finden Sie unter https://events.weka-fachmedien.de/electronica-medical-electronics-conference/home/